Philip Pullmann – Der goldene Kompass

kompass

Titel: Der goldene Kompass

Autor: Philip Pullman

Verlag: Heyne

Seiten: 410

Erscheinungsjahr: 1995

 

Die Welt in der die Waise Lyra und ihr Dämon Pantailaimon leben ähnelt unserer, jedoch hat jeder Mensch einen Dämon, welcher wie ein zweites Ich für die Menschen ist. Als Lyras Onkel auftaucht und sie ihn bei einem Vortrag über leuchtenden Staub und eine Stadt im Polarlicht bespitzelt, ist ihre Neugier geweckt und sie will ihn begleiten. Dieser lehnt jedoch ab. Dafür nimmt sich bald Mrs Coulter eine reiche Wissenschaftlerin ihrer an und zeigt ihr die schönen Seiten des Lebens. Doch schon bald erfährt Lyra, dass Mrs Coulter einer Behörde angehört, welche Kinder entführt und sie wegschafft, um ihnen ihre Dämonen abzuschneiden. Daraufhin läuft sie weg und schließt sich einer Gruppe „Gobbler“ an mit denen sie in den Norden segelt, um die Kinder zu befreien… Ob es ihr gelingt und was sie dort mit fliegenden Hexen und dem Panzereisbären Iorek erlebt müsst ihr ab nun selbst lesen.

 

Das Buch ist spannend geschrieben und man kann wirklich schön in diese Welt abtauchen, welche unserer so ähnliche und doch so fremd ist. Ich würde es jedem ans Herz legen, auch wenn es eher ein Buch für Jugendliche ist, so fesselt es doch auch jeden Erwachsenen.

Daher bekommt es von mir:

4 von 5 Punkten.

Advertisements

Helen Grant – Blutige Scherben

Scherben

Titel: Blutige Scherben

Autor: Helen Grant

Verlag: Piper

Erscheinungsjahr: 2011

Genre: Kriminalroman

Seiten: 366

 

Die 17-jährige Lin kommt mit ihrer Familie von England aus Deutschland, weil ihr Vater, ein Altertumsforscher, einen Brief erhalten hat, in welchem ihm konkrete Informationen zum Aufbewahrungsort eines längst vergangenen Kunstschatzes, den Allerheiligen-Fenstern, versprochen wurde. Doch ihre Ankunft in Deutschland steht unter keinem guten Stern. Noch auf der Suche nach der Burg auf der sie wohnen sollen, stolpern sie über die über die erste Leiche und auch der Historiker, von dem Lins Vater den Brief erhalten hat, kam zu Tode. Das Seltsame… immer liegen Scherben um die Leichen herum. Doch Lins Vater will nicht aufgeben, auch wenn ihm vom allen Seiten abgeraten wird und die Bewohner des Ortes sich sehr reserviert verhalten. Währenddessen trifft Lin auf Michel, welcher absolut für sie schwärmt, doch dafür hat sie keine Augen. Sie möchte über ihn herausfinden, warum sich alle so seltsam verhalten, obwohl doch offensichtlich alle mehr wissen, als sie zugeben wollen. Doch während sich dies als mühsames Unterfangen herausstellt, passieren immer seltsamere Dinge, welche letztlich nicht nur die Arbeit ihres Vaters sondern das Leben aller Familienmitglieder in ernste Gefahr bringen und immer wieder sind es die Scherben, die die Ereignisse in einen schrecklichen Zusammenhang bringen. Doch dies scheint außer Lin niemand zu sehen oder sehen zu wollen. Ob sie das Leben ihrer Familie noch retten kann?

 

Ein richtig spannender Roman. Ich habe ihn in Rekordzeit gelesen. Man kann ihn nur schwer wieder aus der Hand legen. Wer aber einen Kriminalroman mit Polizisten oder Ermittlern erwartet wird keine Freude daran finden. Wer das schraurige liebt wird jedoch seine wahre Freude daran haben.

 

Von mir bekommt der Roman:

4,5 von 5 Punkten

Jennifer Prinz – Wolke 7

Titel: Wolke 7- schon besetzt?

Erscheinungsjahr: 2003

Autor: Jennifer Prinz

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 192

Genre: Liebesroman

 

In dem Roman geht es um die unscheinbare, sehr pedantische absolut korrekte Jana und ihre quirellige, chaotische und kreative Freundin Dolly. Als die Beiden zeitgleich ihre Jobs verlieren, schließen sie an einem sehr weinreichen Abend, das Restaurant von Dollys Tante zu pachten und daraus einen kulinarischen Musentempel zu machen. Dies stellt sie allerdings vor mehr Herausforderungen als anfänglich gedacht. Doch sie erhalten bei der Einrichtung des Restaurants tatkräftige Unterstützung von Janas Verlobten Simon, der aber scheinbar schon bald mit einem Auge auf Dolly schielt. Als schließlich das Restaurant eröffnet hat, kommt auch noch der Pianist Ricky ins Spiel, welcher heimlich in Jana verliebt ist…

 

Ein schöner Liebesroman, wenn man dieses Genre mag. Aber selbst für jemand wie mich, der dieses Genre nicht so ansprechend findet, war er angenehm geschrieben. Er ist die meiste Zeit nicht übertrieben kitschig geschrieben und ist auch nicht durch und durch Friede, Freude, Eierkuchen.

In meiner persönlichen Bewertung bekommt der Roman:

2,5 von 5 Punkten