Mark Owen – No easy day

Titel: No easy day – The firsthand Acoount of the mission that killed Osame Bin Laden – Autobiographie of a Navy Seal

Autor: Mark Owen

Seiten: 315

Verlag: Dutton

Genre: Biographie

Sprache: English

Eine Inhaltsangabe zu dem Buch fällt mir in diesem Fall wirklich schwer. Es ist die Autobiographie eines Navy Seals. In der Ich-Perspektive wird zunächst von dem aktuellen Einsatz zu dem sie gerade fliege erzählt und dann wechselt es auf seine über 10 Jahre andauernde Karriere. Er erzählt über Ausbildung und verschiedene Einsätze aber kommt auch wieder auf seinen aktuellen Einsatz, nämlich die Tötung Osama Bin Ladens zurück.

Das Buch ist in einem leicht verständlichen Englisch geschrieben und ich würde sagen für jeden der zumindest 5 Jahre Englisch gelernt hat leicht zu lesen. Es wird viel erklärt, auch über die Strukturen und Waffen, so dass man auch als Nichtsoldat und Nichtamerikaner der ganzen Sache gut folgen kann. Außerdem ist es abwechslungsreich und durchaus spannend gestaltet und es sind auch Bilder auf Hochglanzseiten dabei, so dass man auch ein konkretes Bild vor Augen bekommt. Von meiner Seite gibts

5 von 5 Punkten,

da es das Beste englische Buch ist, was ich bis jetzt gelesen habe und man ihm auch nie anmerkt, dass es sich um eine Autobiographie handelt.

Maximo Dunker – Mord allein macht auch nicht glücklich

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Titel: Mord allein macht auch nicht glücklich

Autor: Maximo Dunker

Seiten: 288 Seiten

Verlag: Blanvalet

Genre: Krimi

 

Blutig, böse, Brandenburg
In seiner Zeit als Kulturredakteur ist der Berliner Journalist Kai van Harm so manchem Buchautor mit seinen schonungslosen Kritiken auf die Füße getreten. Jedoch ahnte er nicht, dass ihm das einmal zum blutigen Verhängnis werden würde. Nachdem Kais Freund Bruno Zabel mit einem Messer angegriffen und verletzt wird, begeben die beiden sich auf die Spur des Täters. Diese führt sie zu einem einsamen Gehöft in Brandenburg, hinter dessen Mauern eine grausige Entdeckung wartet …

 

Durch seinen Berliner Dialekt schreibt der Autor sehr authentisch und man kann sich gut in das Geschehen hinein versetzen. Man wird förmlich eins mit den Figuren. Eine unterhaltsame und sehr gut geschriebene Unterhaltung für zwischendurch bietet dieser Krimi alle mal. Daher bekommt er von mir

3 von 5 Punkten.

Karen Kirsten – Ewiger Schnee

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Titel: Ewiger Schnee

Autor: Karen Kristen

Verlag: Editionnova

Genre: Kriminalroman

Seiten: 352

Lisa und ihre Freunde Veronica, Ralph und Florian verbringen ihren Skiurlaub in Ischgl. Dort lernen sie auch die Brüder Martin und Benno Bardon kennen. Lisa ist sofort Feuer und Flamme für den Rettungsflieger Martin und auch er scheint nicht abgeneigt zu sein. Ralph und Benno, beide frustriert über Lisas Abfuhr, unternehmen darauf hin einen Skiausflug abseits der Pisten, wohl um zu zeigen, dass sie tolle Hechte sind. Allerdings geht dies furchtbar schief, denn sie überschätzen sich und kommen aus eigener Kraft nicht mehr weiter. Ob ihre Rettung geingt und Lisa und Martin ein Paar werden erfährt ihr im Buch.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Wer aber einen klassischen Krimi erwartet ist bei diesem Buch an der falschen Adresse. Es gibt weder einen Polizisten noch Ermittlungen. Dafür gut gestaltete Charaktere, die allerdings  etwas zu sehr manchen Klischees folgen. Dennoch sind sie symphatisch und man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen. Der Schreibstil ist sehr eingängig und leicht, so dass das Buch eine angenehme und entspannende Abendunterhaltung bietet. Die Spannung ist leider etwas zu kurz gekommen und immer nur auf einem eher mässigem Niveau. Insgesamt würde ich aber sagen, dass Buch eignet sich zumindest als seichte Unterhaltung für Abende an denen man einfach nichts anspruchsvolles lesen will. Mit

2,5 von 5 Punkten ist allerdings insgesammt nur Durchschnitt.

Jagoda Marinic – Eigentlich ein Heiratsantrag

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Titel: Eigentlich ein Heiratsantrag

Autor: Jagoda Marinic

Verlag: Suhrkamp

Seiten: 126

Genre: Kurzgeschichten (24 Stück)

Die junge Iwana reißt von zuhause aus und fährt tagelang mit den Zügen kreuz und quer durch Deutschland ehe sie David kennenlernt. Bei diesem verbringt sie 2 Tage ehe sie erfährt, dass er eine Freundin hat. Verliebt, enttäuscht und absolut verwirrt reist sie nach Hause, wo sie das Gefühlsvhaos noch Jahre lang verfolgen wird.

Ein junges Mädchen freundet sich mit Jossip, einem alten Mann, an. Als sie vom Kindesalter in das Erwachsenenalter eintritt wird die Freundschaft der beiden jedoch immer weniger akzeptiert, bis sie schließlich vom Dorf in die Stadt geschickt wird.

Wie es in diesen und den 22 anderen Kurzgeschichten weitergeht erfahrt ihr beim lesen.

Insgesamt hat mich das Buch null überzeugt. Die Schrift war sehr winzig und man musste das Buch oft sehr nah vor die Augen halten. Viele Geschichten waren leider auch so kurz, dass der Sinn einfach verloren ging. Die wenigen Geschichten, die wirklich ansprechend waren hatten viele Zeitsprünge und waren sprachlich eher umständlich verfasst. Ihr Sinn war doch jedoch klar erkennbar, man konnte sich dann auch hineinversetzen und darüber nachdenken. Insgesamt reicht es dennoch nur für

1 von 5 Punkten.

Wieso Weshalb Warum? – Profiwissen Erde

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Hallo ihr Lieben,

nachdem ich das Glück hatte zusammen mit meinem Sohn von Ravensburger als Testleserin ausgewählt worden zu sein für dieses Buch möchte ich euch natürlich meinen Eindruck nicht vorenthalten. Vielleicht habt ihr diese tolle Reihe ja schon gesehen und seid noch am überlegen, ob es das richtige für euren Nachwuchs ist. Dann kann euch mein Bericht vielleicht weiter helfen.

Liebe Grüße

Sabrina

Eckdaten:

Titel:  Wieso?Weshalb?Warum? Profiwissen Die Erde

Verlag: Ravensburger

Seiten: 56

Empfohlenes Alter: 8 – 12

Thematik: Erdkunde

Nachdem mein Sohn und ich uns als Testleser für die Wieso?Weshalb?Warum? – Reihe beworben hatten, waren wir sehr glücklich darüber als Testleser ausgewählt worden zu sein und machten uns gleich mit Feuereifer ans Werk.

Zuerst wurde das Cover und die Aufmachung des Buches in Augenschein genommen. Sehr positiv fand mein Sohn, dass es keinen festen Buchrücken gibt sondern das Buch unter dem Einband mit einer Spirale zusammengefasst ist, weil es dann nicht so leicht kaputt gehen kann. Mir persönlich gefällt dieser Aspekt auch sehr gut, denn Kinderbücher brechen gerne, wenn sie mal wieder im Eifer zu weit aufgebogen werden. Auch die Covergestaltung fand mein Sohn sehr ansprechend, da diese bunt und auffällig ist, so dass man es immer leicht im Bücherregal finden kann.

Nachdem das Buch außen rum ausgiebig inspiziert wurde, haben wir uns daran gemacht das erste Thema zu lesen. Was uns auch gleich gefallen hat war, dass die einzelnen Themen nicht zu lang waren und man wirklich jede Fragestellung auf 1-2 Seiten abgehandelt hatte, so dass es ihm leicht fiel bei der Sache zu bleiben und nicht abzudriften. Besonders gefreut hat er sich immer, wenn man eine Seite ausklappen durfte. Leider blieb dabei der erhoffte Überraschungseffekt aus, denn er hatte sich ähnlich wie in den Büchern der Reihe für jüngere Kinder etwas Besonderes erwartet, doch meist war es einfach nur so, dass die gleiche Aufmachung wie im Rest des Buches dahinter verborgen lag. Eine Ausnahme dazu bildete dann aber die Vulkanseite, welche ihm wirklich sehr gut gefallen hat. Auch die Mitmach-Ideen waren sehr gut und wir haben sie versucht. Dank ihnen hat mein Sohn einige Male wirklich gestaut und sie haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Nachdem wir mit dem Buch fertig waren kam von ihm die Einschätzung, dass er das Buch ganz toll findet, aber das wir es nochmal lesen müssen, wenn er älter ist. Auf Nachfrage hat er es mir dann auch erklärt. Er meinte es ist manchmal schwer zu verstehen gewesen, weil so viele fremde Wörter benutzt wurden unter denen er sich nichts vorstellen kann.

Meine Einschätzung fiel ähnlich aus. Mein Sohn ist seinem Alter in vielen Dingen voraus und hat eine gute Auffassungsgabe, weshalb wir eigentlich nur Bücher für ältere Kinder lesen. Allerdings war bei diesem Buch mein ganzes Wissen – und ich bin froh, dass mich Erdkunde als Schülerin sehr interessiert hat – gefragt, denn es wurden einfach viele Begriffe als bekannt vorausgesetzt mit denen ein Kind mit 7,8 oder auch 9 Jahren einfach noch nichts anfangen kann. Vieles musste von mir als Mutter einfach noch extra erklärt werden, was nicht immer so einfach war, denn das Ganze so zu gestalten, dass es Kinder dieser Altersgruppe verstehen stellt ein Kunststück für sich dar. Auch die Zeichnungen konnten selten ohne meine vielen zusätzlichen Erklärungen verstanden werden. Besonders aufgefallen ist uns das bei Plattentektonik. Mir ist auch aufgefallen, dass man viel mit großen Zahlen um sich wirft, unter denen sich ein Kind in diesem Alter einfach nichts vorstellen kann. 250 Millionen Jahre… Ein Kind mit 8 Jahren ist der 2.-3. Klasse und freut sich, dass es langsam bis 100 oder 1000 rechnen kann. Da könnte nachgebessert werden.

Insgesamt fand ich das Buch sehr ansprechend und auch lehrreich. Es ist gut gemacht und die Fragen treffen genau die Themen der Kinder. Das Potential den Leser zu fesseln und zu begeistern ist auf jeden Fall da. Allerdings würde ich es insgesamt in eine andere Altersgruppe einordnen und eher für Kinder von 10 -12 empfehlen. Für diese Altersgruppe wäre es perfekt.

P.C. und Kristin Cast – Gezeichnet

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Titel: Gezeichnet

Autoren: P.C. & Kirstin Cast

Reihe: House of Night, Band 1

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsjahr: 2009

Seiten: 463

Genre: Vampyrroman

 

Zoey ist ein ganz durchschnittliches, amrikanisches Mädchen bis sie eines Tages in der Schule von einem Späher der Vampyre gezeichnet wird. Sie weiss, jeder der gezeichnet wurde muss sich umgehend ins House of Night, dass Internat für Jungvympyre begeben, wenn er eine Chance haben will, die nun stattfindende Wandlung von Mensch zu Vampyr zu überleben. Als ihre gottesfürchtigen Eltern dies nicht erlauben wollen, türmt sie zu ihrer Großmutter, um diese um Rat und Beistand zu fragen, denn Zoey hat fürchterliche Angst. Doch als sie ausrutscht und sich am Kopf verletzt, hat sie eine Vision mit der Göttin der Nacht, Nyx, die ihr eine besondere Aufgabe gibt. Als sie erwacht, hat ihr Großmutter Zoey bereits ins House of Night geschafft und der Obhut der Hohepriesterin Neferet übergeben. Das neue Leben hat für Zoey viele Überraschungen vorgesehen und schnell findet sie auch neue Freunde. Doch nicht jeder ist ihr gewogen. Aphrodite und die Vereinigung „Töchter der Dunkelheit“ versuchen ihr das Leben zur Hölle zu machen, denn für sie stellt der Neuling, der man auf den ersten Blick schon ansieht, dass sie außergewöhnlich ist, eine Bedrohung dar. Schon bald kommt es zu einem ersten Kräfte messen zwischen Zoey und Aphrodite. Ob es Zoey gelingen kann sich gegen die viele erfahrenere Jungvampyrin durchzusetzen.

 

Ein Wort: Genial! Ich habe das Buch verschlungen. Es hält den Leser in Atem und man taucht ab in eine Welt, die so phantastisch ist, dass sie weit weg scheint und doch eigentlich mitten unter uns existiert, so dass man ständig das Gefühl hat Zoey und ihre Freunde könnten gleich um die Ecke kommen. Das Ende ist auch halbwegs zufriedenstellend. Man sieht zwar die nächsten Herausforderungen schon auf die Protagonistin zukommen, aber doch ist es für den Augenblick abgeschlossen und soweit geklärt, dass man damit leben kann. Auch wenn man sich natürlich schon auf den nächsten Band freut. Von mir gibts ganz klare

5 von 5 Punkten

dafür und ihr werdet sicher noch öfter meine Meinung zu Büchern aus der Reihe hören müssen.

Norbert Gstrein – Selbstportrait mit einer Toten

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Titel: Seltbstportrait mit einer Toten

Autor: Norbert Gstrein

Verlag: suhrkamp taschenbuch

Seiten: 110

Erscheinungsjahr: 2000

 

Die Namen der Protagonisten in diesem Buch nie bekannt. Die Handlung ist aus der Sicht der Frau des Hauptprotagonisten geschrieben. Sie ist Ärztin und ihr Mann ein Schriftsteller, auf dem Weg in den vollkommenen Wahnsinn. Eigentlich ist es dieses wahnsinnig werden ihres Mannes, dass man über 5 Tage hinweg beobachten kann. Wie er sich immer mehr in die Verleihung eines Literaturpreises an die seiner Meinung nach falsche Autorin hineinsteigert, seine eigene Einladung habe nur dazu gedient ihn zum Gespött zu machen usw. Seine Frau hatte in ihrer Klinik derweil eine Tote, welche aus dem Fenster gesprungen war und woran ihr die Schuld zugeschrieben wird. Doch seine Ausbrüche lassen keine Zeit für ihre Probleme.

 

Ich fand das Buch schrecklichst. Der kürzeste Satz des Buches war eine halbe Seite lang, allerdings waren auch Sätze mit mehr als einer Seite nicht selten, so dass man sagen kann die Gesamtzahl der Sätze hat die der Seiten nicht wesentlich überstiegen. Durch diese langen Sätze war es nicht nur schwierig zu lesen, man verlor auch leicht die Übersicht. Die Ausbrüche des Protagonisten waren immer gleichund haben sich inhaltlich endlos wiederholt. Man kann zwar gut verfolgen, wie jemand sich in etwas reinsteigert und dadurch zunehmend in Wahnsinn verfällt, allerdings ist die Erzählperspektive denkbar schlecht gewählt. Ein „Ich-Erzählerin“, nämlich die Frau des Protagonisten, welche der Sache trotz allem irgendwie merkwürdig distanziert gegenüber steht und wenig Emotionen oder Gedanken einfließen lässt, sondern eher fast einfach nur erzählt, was ihr Mann so redet und tut. Von mir bekommt das Buch

0 von 5 Sterne.

Valentina Berger – Der Augenschneider

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Titel: Der Augenschneider

Autor: Valentina Berger (Pseudonym. Richtiger Name: Berta Berger)

Verlag: Piper

Genre: Psychothriller

Erscheinungsjahr: 2010

Seitenzahl: 288

 

In Wien treibt ein grausamer Mörder sein Unwesen. er schneidet seinen Opfern bei lebendigem Leibe die Augen raus, verstümmelt die Frauen und wenn sie das Bewusstsein verlieren erwürgt er sie endlich. Der Gerichtsmediziner Heinz Martin ist mit der Obduktion der Leichen betraut. Als sich herausstellt, dass es zwei Kolleginnen seiner Schwester waren und auch Emilia spurlos verschwindet, ruft er seinen Freund den Kommisar Helmut Wagner an, welcher gerade im Inbegriff ist nach Innsbruck umzuziehen und bittet ihn darum, diesen letzten Fall noch mit ihm aufzuklären, aber vorallem seine Schwester heil aus dieser Lage zu befreien.  Die Beiden starten einen Weltlauf mit der Zeit. Ob sie es schaffen können oder ob am Ende doch der psychisch schwergeschädigte Killer die Oberhand behält?

Die Geschichte an sich klingt leider besser als das Buch tatsächlich ist. Die Idee ist eine wirklich gute und teilweise auch grandiös umgesetzt, allerdings gibt es 6 verschiedene Personen aus deren Sicht die Geschichte im Wechsel erzählt wird und die alle auch selbst noch eine recht komplizierte private Nebengeschichte haben, die immer  mal wieder aufgegriffen wird und wertvolle Seiten des Buches einnimmt. Durch den ständigen Wechsel der Perspektiven flaut der Spannungsbogen ständig ab und wird durch die vielen Nebenhandlungen teilweise ganz auf 0 gebracht. Für meinen Geschmack einfach ein bisschen zuviel in einem Buch. Die Hälfte der Perspektiven und Nebengeschichten hätte es auch getan, das hätte auch den Spannungsbogen wesentlich verbessert und ihn stabiler gemacht. Da ich aber von den Grundentwürfen der Charaktere, was ihre Geschichten und Persönlichkeiten und auch die Grundzüge der Handlung richtig gut fand, bekommt das Buch dennoch

3 von 5 Sterne

Wolfgang und Heike Hohlbein – Die Bedrohung

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Titel: Die Bedrohung

Autoren: Wolfgang & Heike Hohlbein

Verlag: Arena

Genre: Phantasy

Erscheinungsjahr: 1994

Seiten: 600

Eigentlich war Anders ein ganz normaler Junge aus einer Bauernfamilie, die in einem Tal, welches die Bewohner weitestgehend von der Außenwelt abschirmte. Doch als eines Tages der Welpe der Familie in den verbotenen Hain läuft, beginnt sein Leben sich zu verändern. Das die Legenden des Tals nicht nur Legenden sind, begreift er als er auf einmal einem riesigen, braupelzigem Ungeheuer mit riesigen Zähnen und fürchterlichen Klauen gegenüber steht. Doch das Schlimmste an diesem Monster ist, dass seine Augen so menschlich wirken. Er sucht sein Heil in der Flucht und als er sich in einer Höhle versteckt, triftt er auf die Elbin Madras, die dort ebenfalls Unterschlupf gefunden hat. Zusammen gelingt es ihnen dem Ungeheuer zu entkommen und mit der Zeit freunden sich die Beiden, trotz aller Unterschiede, an. Zunächst scheint wieder Ruhe in das Tal einzukehren, auch wenn das Erscheinen das Monsters für allgemeine Beunruhigung sorgt. Doch dann taucht auf einmal ein Mann auf. Er nennt sich Ger Fray und will sich in dem Tal ansiedeln. Obwohl es keiner ahnt besiegelt sein Einzug in das Tal schlimme Zeiten für alle. Kaum ist er da tauchen immer mehr von den Ungeheuern, welche die Menschen Nästys und die Elben Braune nennen, auf und greifen immer aggressiver die Höfe und die Bewohner an. Die Schuld für das Auftauchen der Nästys soll jedoch den Elben zugeschoben werden und schon bald sieht sich Anders Familie, die sich mit Madras Familie gut versteht, nicht nur von den Nästys sondern auch von den eigenen Leuten ernsthaft bedroht. Ob die Freundschaft der Beiden stark genug ist, die Anfeindungen und die Bedrohung durch die Nästys durchzustehen oder sind sie und das ganze Tal doch dem Tode geweiht?

Das Buch ist hervorragend geschrieben. Ich habe es förmlich verschlungen. Die Geschichte nimmt immer wieder überraschende Wendungen und gerade das Ende ist vollkommen unerwartet. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gut durchgehalten und man läuft Gefahr, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen, ehe man es beendet hat. Man hat immer das Gefühl, man steht direkt neben den Charakteren und durch die sehr guten Beschreibungen, kann man sich  stets ein genaues Bild der Orte machen, an denen man sich befindet. Man muss wirklich sagen, das Ehepaar Hohlbein hat wieder einmal alle Ansprüche, die man ein ein gutes Phantasybuch stellt mehr als erfüllt. Daher gibts auch klar

5 von 5 Punkten.

Aleksandra Valeria – 140 Tage Balkan-Tiger und Brusketa

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Titel: 140 Tage Balkan-Tiger und Brusketa

Autor: Aleksandra Valeria

Verlag: epubli

Genre: Liebesgeschichte

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 228

 

Als Ana in Dubrovnik, Kroatien, geschäftlich etwas zu erledigen hat, trifft sie Darko, einen Bekannten aus Jugendzeiten wieder, der dort mit einem Weingut und einer Bar seinen Lebensunterhalt verdient. Sie verabreden sich zum Abendessen, unterhalten sich und als Ana merkt, dass Darko wohl gefallen an ihr findet, lässt sie den Abschiedsdrink sausen und kehrt ohne Abschied nach Deutschland zurück. Doch dann schreibt sie ihm eine SMS. Sie entschuldigt sich und die Beiden kommen ins Gespräch und ehe sie sich versieht steckt die verheiratete Ana, in einem heißen Flirt mit einem ebenso verheirateten Mann, der zu allem Überfluss noch 1000km von ihrer Heimat München weg wohnt. Lasst euch überraschen, wo sich die Sache hinentwickelt und ob es ein heißer virtueller Flirt bleibt.

 

Ja, die erste Frage ist wohl, warum habe ich das gelesen, dass ist nicht unbedingt mein Genre. Nun es ist der Debütroman der Autorin und ich lese sehr gerne von neuen Autoren einfach einmal zum ausprobieren, auch wenn die Erwartungen nicht immer erfüllt werden. Außerdem habe ich bei einer Verlosung eine signierte Ausgabe des Buchs gewonnen, also musste ich es natürlich auch lesen, so eine Ehre hat man eher selten.

 

Zum Buch selbst. Das Buch an sich hat keine richtige Handlung. 70% des Buches spielen als Abdrucke der SMS und Mails von Darko an Ana und umgekehrt ab. Die restlichen 30% darf man Mäuschen spielen und Anas Gedanken (welche aus der Ich-Perspektive geschrieben werden) folgen. Alles in allem stilistisch etwas gewöhungsbedürftig für jeden Leser der eine gewisse Handlung der Figuren gewöhnt ist.

Inhaltlich war das Buch für mich wirklich harte Kost. Jedem der auf absolute Schnulzen steht kann ich das empfehlen, aber für mich war es nichts. Ich hatte immer das Gefühl es müsste bald aus dem Buch raustriefen vor Leidenschaft und Gefühlsdusselei.

Die Protagonisten waren leider auch nicht ganz mein Fall. Darko der Typ, der allen Fragen und unangenehmen Dingen aus dem Weg geht und sie ignoriert, dafür aber umso machomässiger mit seinen Sprüchen ist, trifft auf Ana, welche sich als selbstbewusste Frau verkauft, in Wahrheit aber eine sehr unsichere Person ist, die nebenbei ihre extrem zickigen Phasen hat und meiner Meinung nach auch unter Stimmungsschwankungen leidet.

 

Für mich persönlich war das Buch leider nichts. Aber ich kann es nur immer wieder sagen, für jemanden der auf triefende Leidenschaft und auf Macho trifft Mäuschen steht, der wird dieses Buch sicherlich lieben.

Weils aber wirklich sehr süß von der Autorin signiert ist und das meine Büchersammlung einfach ungemein aufwertet, bekommt das Buch am Ende dann doch noch

2,5 von 5 Punkten.