Brigitte Carstens – Martha und Herr von Oven

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Titel: Martha und Herr von Oven

Autor: Brigitte Carstens

Verlag: Selfpublishing

Genre: Roman

Seiten: 244

ISBN: 9781493660162

Hamburg 1925 – Martha ist jung, noch keine 18 und hat gerade ihre Lehre als Schneiderin beendet. Bei einem Besuch im Operettenhaus entdeckt sie ihre Liebe zur Musik und beginnt Gesangsunterricht zu nehmen, obwohl es für sie viele Entbehrungen bedeutet. Doch dann stirbt ihre Mutter und für Martha bricht eine Welt zusammen. Ihr Leben gerät vollkommen aus den Fugen und den Traum eine große Sängerin zu werden muss sie nun auch begraben. Ob sie es schafft sich an die neue Situation zu gewöhnen und sie zu meistern oder ob sie daran zerbricht?

Ich war total begeistert von diesem Buch. Ich hatte mir ehrlich gesagt nicht allzuviel davon versprochen und eher es eher als seichte Lektüre für zwischendurch eingeordnet, da nicht aus dem Klappentext hervorging zu welcher Zeit das Buch spielt und ich das Cover beim Kauf auf Ebay nicht so recht erkennen konnte. Als ich es dann in der Hand hielt war es schon klarer. Das der Schauplatz Hamburg sein musste und das zu einer wesentlich früheren Zeit war klar zu erkennen und damit war die Covergestaltung eine perfekte Ergänzung zu dem Klappentext. Neugierig habe ich es geöffnet und begonnen zu lesen. Am Anfang hat es mich etwas gestört, dass die Autorin immer genau datierte Zeitabschnitte zusammenfasst und es als Kapitel gestaltete, doch je weiter ich kam, desto besser gefiel es mir, denn so wusste ich immer genau, wo ich mich zeitlich gerade befand und war ein ganzes Stück näher an der Figur dran. Die Protagonistin war ohnehin so gut ausgearbeitet, dass man sich leicht in sie einfühlen konnte und sehr schnell mit ihr warm wurde. Wenngleich ein wenig naiv, so war sie doch eigentlich ein armes Mädchen mit dem man Mitleid haben musste. Der Schreibstil war auch absolut passend. An den richtigen Stellen gab es alle Details die man braucht und sich wünschte, aber nichts wurde unnötig gestreckt, beschönigt oder ausgelassen. Es war einfach der perfekte Mix an dem man nichts zu meckern finden kann. Insgesamt habe ich an dem Buch ohnehin nur eine einzige kleine Schwachstelle gefunden, nämlich den Titel. Wieso der Herr von Oven es in den Titel geschafft hat, keine Ahnung, so wichtig war er eigentlich für die ganze Geschichte nicht. Von mir gibt es aber auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich

5 von 5 Punkten.

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Andrea Tillmanns – Mörderische Saitensprünge

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Titel: Mörderische Saitensprünge
Autor: Andrea Tillmanns
Verlag: Wurdack
Genre: Krimi
Seiten: 202
ISBN: 9783955560010

Die Stargitarristin Marianne ruft mitten in der Nacht bei Luisa an. Die Musiklehrerin informiert sofort den Notarzt doch jede Hilfe kommt zu spät, Marianne stirbt. Irgendwie fühlt sich Luisa aber verpflichtet ihrer Freudin den Dienst zu erweisen und ihren Tod aufzuklären. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass Kommisar Müllerjan die Musiklehrerin um Hilfe in musikalischen Belangen bittet. So kann Luisa mit voller Rückendeckung der Poliziei in Ruhe schnüffeln. Ob das gut gehen kann?

Das Buch war eine nette und kurzweilige Abwechslung für zwischendurch. Das Cover war auf den ersten Blick sehr einfach gehalten, erfasst aber den zentralen Dreh- und Angelpunkt der Geschichte mit einem schlichten Bild. Ich bin beeindruckt von der Wahl. Die Geschichtsentwicklung an sich war eigentlich ganz gut, allerdings hatte man den Täter sehr schnell im Verdacht und auch wenn die Autorin immer wieder versucht hat einen zu verunsichern mit dem Verdacht so hat man doch eher darauf gewartet, dass sich das Motiv endlich auftut und hat sich wenig von ihren falschen Fährten beeindrucken lassen. Die Protagonistin hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auf der einen Seite sehr ehrgeizig, pflichtbewusst und überlegt, auf der anderen aber auch impulsiv, ungeduldig und emotional. Genau die richtige Mischung, um sich in das Herz des Lesers zu schleichen und dort zu verweilen. Also meine Symphatie hatte sie auf jeden Fall. Was den Schreibstil der Autorin anging so  hat er mir gut gefallen. Das Buch war flüssig und spannend zu lesen und man brauchte trotz der doch recht spezifischen Thematik kein Musikstudium oder sonderliche Kenntnisse um ihm gut folgen zu können. Das hat dem Buch sicher weitere Pluspunkte gebracht. Hochspannung war es leider keine, aber es gab bis zum Ende soviele überraschende Wendungen, dass man immer Lust hatte weiterzulesen und zu sehen, was als nächstes passiert. Daher gibt es von mir eine Empfehlung für einen leichten Krimi zwischendurch und

4 von 5 Punkten.

Mara Stadick – Was wir nicht sehen

Titel: Was wir nicht sehen

Autor: Mara Stadick

Verlag: Tauber Verlag

Genre: Erzählungen

Seiten: 150

ISBN: 978-3-943462-05-0

 

Das Buch ist in einen Prolog und 3 Kurzgeschichten unterteilt. Der Prolog ist die Geschichte von Amor und Psyche aus der römischen Mythologie, die 3 Geschichten stammen alle aus der Feder der Autorin selbst und sind keine Sammlung. Thematisch sind sie alle dem Buchtitel unterzuordnen. Es geht hierbei immer erotische Geschichten, welche unter dem Mantel des „Nichtsehens“, sei es nun wirklich visuell, aber auch gedanklich gemeint, verfasst wurden. Die Geschichten könnten, sowohl was Länge als auch Inhalt angeht, unterschiedlicher nicht sehen, jedoch muss ich sagen, dass mich am meisten der Prolog begeistert hat. Von den Geschichten hat es mir vor allem die letzte angetan, bei den anderen kam bei mir dann leider doch etwas der Realist durch und ich muss einfach sagen, dass sie für mich stellenweise einfach zu skurril und konstruiert waren. Wenn man es mit Realismus und sowas nicht allzu genau nimmt dann sind es bestimmt gute Geschichten, aber meinen Nerv haben sie einfach größten Teils nicht getroffen. Mit dem Cover verhielt es sich ähnlich wie mit dem Buch. Es hat mir nichts gesagt und mich nicht wirklich angesprochen. Die Farben fand ich thematisch schlecht gewählt und auch das Bild bringt nicht wirklich eine Aussage rüber. Sehr schade, hier wäre definitiv mehr machbar gewesen. Was ich aber auf jeden Fall sagen muss: Der Schreibstil der Autorin hat mir dafür umso besser gefallen. Es las sich spannend und flüssig weg, war oft mit einer wahnsinnigen Liebe zum Detail gestaltet und versteht den Leser durchaus zu fesseln. Die Autorin hat ein großes Talent darin Dinge zu beschreiben ohne dabei zu ausschweifend zu werden, aber dennoch einem alles bildlich vors Auge zu holen. Hätte mich der Inhalt etwas mehr angesprochen wären wir sicherlich miteinander warm geworden. Für dieses Buch gibt es von mir nur

2 von 5 Punkten, aber ich werde die Autorin im Auge behalten und hoffe, dass sie noch weitere Bücher schreibt, deren Inhalt mich einfach etwas mehr anspricht.

André Marx/ Boris Pfeiffer – Das wilde Pack schmiedet einen Plan

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Titel: Das wilde Pack schmiedet einen Plan

Autor: André Marx / Boris Pfeiffer

Reihe: Das wilde Pack (Band 2)

Verlag: Kosmos

Genre: Kinderbuch

Seiten: 128

ISBN: 3440110389

 

Der zweite Band erzählt eine neue Geschichte des Wilden Packs. Der kleine Oskar ist krank und traurig, weil er immer noch nicht weiss, was er für ein Tier nun eigentlich ist. Hamlet und seine Freunde haben den Plan, dass sie in ein Museum einsteigen und einmal nachschauen, ob sie nicht herausfinden können, was es mit Oskars Herunft auf sich hat. Ob das wirklich gut gehen kann?

Dieses Buch habe ich zusammen mit meinem Sohn gelesen und ein Gutteil der Meinung, welche hier wieder gegeben wird ist seine, denn ich denke kein Mensch kein ein Kinderbuch sogut beurteilen wie ein Kind. Insgesamt hat das Buch uns total überzeugt. Es war schön spannend und man konnte sehr gut mit dem Tierchen mitleiden. Allerdings konnte einem Oskar dafür auch an einigen Stelle gelinde gesagt in den Wahnsinn treiben. Der Stil war gut, die Spannungsbögen waren ganz gut gewählt, nicht zu lang und nicht zu kurz für Kinder. Man kann es gut vorlesen aber auch flüssig im entsprechenden Alter lesen. Interessanterweise scheiden sich über das Wilde Pack tatsächlich die Geister und man sieht, dass Kinder und Erwachsene sehr verschiedene Geschmäcker haben. Die meisten Erwachsenen, die mal mitbekommen haben, dass ich daraus vorlese, fanden es überhaupt nicht gut, während die Kinder alle total begeistert waren. Die Zielgruppe, welche es ansprechen soll, ist auf jeden Fall sehr zufrieden mit Hamlet und Co und mein Sohn freut sich schon wahnsinnig auf Band 3, damit er weiterlesen kann, denn schon im 2. Band wird ihm wahnsinnig der Mund wässrig gemacht dafür und er platzt schon vor Ungeduld. Da er so eine Menge Spaß hatte an dem Buch haben wir uns entsprechend entschieden, dass wir es natürlich weiterempfehlen und ihm auch

5 von 5 Punkten geben.

Saoirse O’Mara – The lost diadem

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Titel: The lost diadem

Reihe: A rogue’s tale

Autor: Saoirse O’Mara

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Genre: Jugendphantasy

Sprache: Englisch

Seiten: 114

ISBN: 1479106208

 

Govin hat gerade seine Lehre bei der „Stadtwache“ in Davon begonnen, als in dem Haus eines reichen Bürgers ein Diadem gestohlen wird. Dieser wollte den Diebstahl eigentlich verheimlichen und ist furchtbar wütend als er bekannt wird. Doch dadurch die Garde wird tätig und verhaftet die 13jährige Tayla. Govin, der nicht glaubt, dass Tayla es getan hat, lässt diese wieder aus dem Gefängnis frei. Damit gefährdet er aber sich selbst und seine Zukunft bei der Garde. Ob es ihm gelingt das ganze wieder in Ordnung zu bringen und seinen Kopf zu retten?

Das Buch ist sehr interessant geschrieben und die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf, so dass man absolut Lust bekommt es nicht beim Auftaktband der Trilogie zu belassen, sondern sich auch die beiden anderen Bände schnell zuzulegen. Obwohl das Buch auf Englisch geschrieben ist, kann man es super verstehen, ohne dass ein hohes Sprachniveau vorausgesetzt wird. Govin ist ein sehr symphatischer Protagonist, der sehr mitfühlend und verantwortungsbewusst ist, aber auch sehr hilfsbereit und stets versucht gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen, allein oder mit Hilfe. Man kann sich mit ihm auf jeden Fall sehr gut identifizieren und er gibt für Gleichaltrige ein gutes Vorbild ab. Insgesamt war das Buch flüssig zu lesen, der Spannungsbogen ist gut gewählt, da er langsam ansteigt und sich auch erst kurz vor Ende auflöst. Insgesamt kann man auch sagen, dass obwohl das Buch ja sehr kurz ist, das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut angemessen ist. Man bekommt eine tolle Geschichte von hoher Qualität und mit sehr gutem Lektorat für einen sehr moderaten Preis. Als eBook kann Band 1 sogar umsonst auf Amazon erworben werden momentan und die anderen Bände kosten mit 3,45€ als eBook und 6€ als Taschenbücher auch nicht die Welt. Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr, sehr gut gefallen und ich werde mir auch die Fortsetzungen zulegen. Empfehlen kann ich es ganz klar für jeden der Englisch lesen und mit Spaß lernen will. Auch für eine Schullektüre hätte es die richtige Länge und wäre zu empfehlen. Von mir gibts es dafür

5 von 5 Punkten.

Alex Ryber – Die im Dunkeln warten

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Titel: Die im Dunkeln warten

Autor: Alex Ryber

Verlag: KBV

Genre: Regionalkrimi (Rostock)

Seiten: 208

ISBN: 978 – 3- 95441-158-0

 

Ein Toter in der Ostsee. Hauptkommissar Jan Adrian übernimmt die Ermittlungen. Doch je weiter er forscht desto verwirrender wird der Fall. Was hat die Prostituierte Jelena mit all dem zu tun und wieso schaltet sich auf einmal die Mafia ein?

Das Buch hat mir wegen seiner Vielschichtigkeit gut gefallen.  Auch wenn es sehr viele Handlungsstränge nebeneinander gab und die Sache zeitweise sehr undurchsichtig wurde, hatte man sehr viel Spaß beim lesen. Es blieb bis zum Schluss spannend und auch das Ende an sich war ganz anders als man es erwartet hätte. Einzig das die Handlung sich so langsam entwickelt hat mich etwas gestört.

Das Cover passt gut zu einem Regionalkrimi aus Rostock, da sofort klar wird, dass die Handlung am Meer spielt. Daher finde ich die Covergestaltung gut. Der Stil des Autors hat mich angesprochen, weil er sich flüssig, einfach und schnell lesen ließ. Der Spannungsbogen an sich war etwas flach und die eigentliche Spannung lag eher in der Herstellung der Zusammenhänge zwischen den Figuren als in der Lösung des Mordfalls. Richtig Spannung kam leider nicht auf, da sich die Handlung zu sehr zog. Dem Protagonisten stand ich neutral gegenüber, eine richtige emotionale Beziehung kam nicht auf. Mitfühlen war daher mit ihm nicht möglich. Ich blieb eher immer der unabhängige Beobachter, was mich aber nicht weiter gestört hat, da ich dies für einen Krimi auch nicht notwendig finde.

Insgesamt hat mir das Buch dennoch ganz gut gefallen und es bekommt von mir

3,5 von 5 Punkten.

Felicitas von Lovenberg – Und plötzlich war ich zu sechst

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Titel: Und plötzlich war ich zu sechst

Autor: Felicitas von Lovenberg

Verlag: S.Fischer

Seiten 256

Genre: Ratgeber

ISBN: 978-3-10-080033-6

Patchwork – ein ebenso heiß diskutiertes wie Geister scheidendes Thema. Die Autorin beleuchtet die Thematik von jedem vorstellbaren Standpunkt aus, verschafft vielen Stimmen und Ansicht Gehör und führt neben ihren persönlichen Erfahrungen auch die ihrer Freunde, Familienmitglieder aber auch von Berühmtheiten an. Kinder, Schwiegereltern (neu und alt), Omas, Opas. Halb-, Stief- und richtige Geschwister, jeder kommt zu Wort. Schon allein daran sieht man wie komplex die Thematik ist, doch die Autorin schafft es, vieles mit einem Augenzwinkern zu vermitteln. Dennoch macht sie einem bewusst wie komplex und vertrackt diese ganze Patchworkgeschichte doch für alle Beteiligten wirklich ist und vor wie viele Herausforderungen man doch durch sie gestellt wird. Es ist kein Ratgeber im eigentlichen Sinne, denn niemals wird gesagt, Tu dies, tu das und dies und jenes tu nicht, sondern es werden unheimlich viele Beispiele angeführt, wie Gespräche sein könnten und welche Reaktionsmöglichkeiten man hat, doch die Autorin stellt keinen Anspruch darauf die Universallösung für die Zusammenführung von Patchworkfamilien zu haben. Das Buch ist klasse geschrieben und ich kann mich als Patchworkerin absolut darin wiederfinden, allerdings muss ich sagen, dass ich am Anfang noch vor hatte es meinem Freunde zu geben, damit er es lesen kann, bevor er mit mir und meinem Sohn zusammenzieht, aber am Ende habe ich mich dazu entschieden es nicht zu tun, denn jemand der Patchwork wirklich nicht kennt, wird eher abgeschreckt werden von den ganzen Problemen und die schönen Momente werden für ihn dadurch eher in den Hintergrund gerückt. Das ist aber kein Problem von der Autorin sondern der Thematik an sich. Stilistisch und auch was die Verständlichkeit angeht habe ich nichts auszusetzen gehabt und für einen Ratgeber liest es sich nicht nur sehr interessant, informativ sondern auch sehr flüssig und unterhaltsam. Meine Geschmack hat es soweit getroffen und ich habe sicher einiges Mitnehmen können, auch wenn ich mir persönlich gewünscht hätte, dass es manhcmal etwas klarere Tipps gibt. Dennoch bin ich sehr zufrieden und das Buch bekommt

4 von 5 Punkten.

Lars Simon – Elchscheiße

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Titel: Elchscheiße

Autor: Lars Simon

Verlag: dtv

Genre: Roman

Seiten: 288

ISBN: 978-3-423-21508-4

Als Thorsten einen Hof in einem winzigen Dorf in Schweden erbt sieht er das als große Chance, doch dann brennt seine Freundin mit seinem besten Freund durch, der Vater redet ihm alles madig und das Auto mit dem er fahren will ist eine einzige Schrottkiste. Als er dann Rainer, einen Hippie, als Anhalter mitnimmt und sie am Ende das Gepäck mit allen wichtigen Sache vertauschen scheint die Katastrophe komplett zu sein. Doch in dem Dorf angekommen geht es erst richtig los. Jeder will seinen Hof kaufen, Bjorn der Verwalter droht im ständig mit der Waffe und sowieso sind alle seltsam feindlich. Ob das noch etwas werden kann mit Thorstens Traum ein ruhiges Leben als Schriftsteller zu führen?

Es hat etwas gedauert bis ich mit dem Protagonisten warm geworden bin, aber dann habe ich mich ja fast in die Ecke geschmissen vor lachen. Wie kann ein Autor nur auf solche Ideen kommen, einfach genial. Aber okay der Reihe nach. Das Cover hat mich total angesprochen mit dem Elch drauf und der Titel war so provokant, dass man das Buch im Laden ohnehin in die Hand nehmen muss. Der Protagonist ist mir am Anfang etwas suspekt gewesen aber mit der Zeit wurde ich echt warm mit ihm, auch wenn er so unglaublich naiv ist und sich einfach dauernd an der Nase rumführen lässt. Man kann das Buch gut weglesen, weil es flüssig und eingängig geschrieben ist und einen kleinen Schwedischkurs bekommt man ganz gratis gleich mit dazu. Die Idee hinter dem Buch fand ich wirklich klasse, irgendwie sehr abgefahren, satirisch halt und bedient einige Klischees, aber auf eine Art, wie man dem Autor dafür einfach nicht böse sein kann. Das Ende lässt Raum für eine Fortsetzung und ich würde mich in diesem Fall sehr freuen noch eine lesen zu dürfen. Einziger Kritikpunkt ist wohl, dass die vielen Klischees in den Figuren, diese etwas unbeweglich gemacht haben. Aber insgesamt gibt es dennoch

4 von 5 Punkten von mir.