Frank McCourt – Die Asche meiner Mutter

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Titel: Die Asche meiner Mutter

Autor: Frank McCourt

Sprecher: Harry Rowohlt, Jele Brückner, Hanns Jörg Krumpholz uvm.

Verlag: Der Audio Verlag

Genre: Historisch

Laufzeit: 125 Minuten

ISBN: 9783867172400

Frank McCourt wird 1930 als Kind einer irischen Imigrantenfamilie in New York geboren. In den nächsten Jahren bekommt er vier Geschwister, aber als das fünfte, Margaret, kurz nach ihrer Geburt stirbt, entscheidet sich die Familien zurück in ihre Heimat, genauer gesagt nach Limerick zu ziehen. Aber genauso wie in Amerika plagen sie Geldsorgen und der Hunger. Wie wird das Leben von Frank verlaufen?

Das Cover zeigt einen Jungen, der den Protagonisten Frank darstellen soll. Sein Gesichtsausdruck zeigt, dass er aktuelle eine schwere Zeit durchlebt. Das passt zum Hörbuch, denn auch Franks Kindheit war alles andere als einfach und er musste schon sehr früh lernen mit Schmerz und Leid umzugehen. Der Titel hingegen erschließt sich mir nicht, denn von der Asche seiner Mutter war nie die Rede, genauer gesagt stirbt diese noch nicht einmal.

Der Protagonist war ein schmächtiges Kind, das leicht krank wird. Dies war zur damaligen Zeit nicht die beste Voraussetzung. Gleichzeitig war er auch noch der älteste Sohn einen chronischen Trinkers und einer überforderten Mutter. Dadurch war kaum Geld im Haus und als Frank endlich alt genug war, um selbst Geld zu verdienen, brach er seine Ausbildung ab um Geld zu verdienen. Was ich allerdings nicht verstanden habe, war, warum er sich zu dieser Zeit vollständig von seiner Familie abgewandt hat. Gut, er war von seinen Eltern enttäuscht, aber das er seine Brüder mehr oder weniger im Stich gelassen hat, fand ich doch etwas schade. Durch das Hörbuch erhält man einen Einblick in das Leben einer armen Familie zu dieser Zeit. Vor allem sein Vater macht sich das Leben viel zu einfach, indem er versucht seine Sorgen wegzutrinken. Natürlich kann ich verstehen, dass er mit der gesamten Situation überfordert ist, aber das ist Franks Mutter auch und diese versucht alles menschenmögliche um die Familie durchzubringen. Sowohl die Kindheit als auch die Jugendzeit waren für Frank nicht einfach, aber das waren sie sicher für viele Kinder nicht, also konnte ich nicht erkennen, was an der Geschichte so besonders sein soll. Es ist eben eines von vielen Schicksalen. Es ist auch nicht wirklich komplex, sondern es werden immer wieder kurze Abschnitte aus dem Leben von Frank erzählt, sodass man zwischendurch auch Pausen einlegen kann. Mir hat das Hörbuch ganz gut gefallen, aber wie gesagt es war jetzt nicht wirklich besonders. Von mir gibt es

3 von 5 Punkten.

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von sabrinaslesetraeume Veröffentlicht in Hörbücher

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