Lars & Uwe Hunsicker – Der Fluch der Gräfin

fluch

Titel: Der Fluch der Gräfin

Reihe: Die letzten Kreuzritter

Autor: Lars & Uwe Hunsicker

Verlag: el Gato

Genre: Kinderbuch (ab 10 Jahren)

Seiten: 238

ISBN: 978-3-943596-59-5

Auf Klassenausflug finden Lars, Klas und Simon ein uraltes Medaillon. Eigentlich ist es gar nichts besonderes, aber eines Tages tauchen auf einmal 4 Ritter auf und wollen es ihnen wegnehmen. Außerdem taucht eine weitere Gestalt und hilft den Jungs. Als die Ritter verjagt sind, stellt sich die Gestalt als Lentz vor und schlägt die Jungen zu Kreuzrittern. Ehe sie sich versehen können, stecken sie mitten in einem Abenteuer, welches schon im 16. Jahrhundert begonnen hat.

 

Bei dieser Rezension stand mir wieder einmal mein Sohn als Hilfe zur Verfügung und hat das Buch mit mir gelesen und auch die Rezension mitgestatet.

Das Cover zeigt einen Friedhof im Hintergrund und vorne sitzen die 3 Jungs zusammen mit einem sehr bleichen, dünnen Mann. Wir nehmen an, dass es sich um Lentz handelt. Während einer der Jungs noch verduzt auf dem Boden sitzt, fuchteln die anderen mit Schwertern herum. Damit wird schon viel über den Inhalt ausgesagt. Der Titel mit dem Fluch der Gräfin trifft gut zu, denn darum geht es die ganze Zeit. Der Titel der Reihe erklärt sich auch im Laufe des Buches.

Die Protagonisten Lars, Simon und Klas sind 3 rotzfreche Jungs, welche nie hören können und selbst wenn es gefährlich ist noch immer nur Flausen im Kopf haben. Trotzdem beweisen sie Mut und lassen sich nicht so schnell unterkriegen. Lentz ist eine sehr widersprüchliche Gestalt. Auf der einen Seite hilft er den Leuten gerne, auf der anderen Seite sind seine Methoden nicht immer die Besten.

Die Geschichte beruht teilweise auf der Fantasie des Autors, teilweise aber auch auf einer lokalen Sage. Hier werden Fantasie, Geschichte und Abenteuer zu einer spannenden Erzählung gemischt, welche den Leser in ihren Bann zieht. Da der Autor selbst auch ein Kind ist, ist die Sprache und der Stil wesentlich kindgerechter als bei Büchern aus der Feder eines Erwachsenen. Trotzdem ist die Spannung meistens gut, es gibt aber auch ein paar Stellen, die mein Sohn als eher langweilig und zum durchatmen empfand. Es gibt 2 Handlungsstränge, welche parallel laufen und sich mit den jeweiligen Kapiteln abwechseln. Am Anfang war genau das etwas kompliziert, da in sehr kurzer Zeit sehr viele Charaktere eingeführt wurden, aber mit der Zeit kannte man sich ganz gut aus.

Hinte im Buch fand sich außerdem ein Glossar, welches die wichtigsten Begriffe umfasste, allerdings gab es ein paar Sachen, welche ich meinem Sohn trotzdem erklären musste. Hier könnte man eventuell noch etwas erweitern.

Insgesamt haben wir uns schon unterhalten gefühlt, aber besonders mein Sohn ist leider nicht mit den Protagonisten so richtig warm geworden, da sie moralisch einfach nicht gut zu seinen Überzeugungen gepasst haben. Das wurde irgendwann zu einem Problem, da er der Entwicklung der Geschichte immer mehr mit Ablehnung gegenüberstand, weil er einfach sagte, dass die Verhaltensmuster und auch die Handlungen so nicht okay sind.

Daher gibts von uns auch nur

3 von 5 Punkten.

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2 Kommentare zu “Lars & Uwe Hunsicker – Der Fluch der Gräfin

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