Otto Redenkämper – Dat Leben is kein Trallafitti

datleben

Titel: Dat Leben is kein Trallafitti

Autor: Otto Redenkämper

Verlag: Fischer

Genre: Humor

Seiten: 208

ISBN: 9783596030866

Otto Redenkämper ist ein Rentner aus Gelsenkirchen-Buer. 40 Jahre lang hat er unter Tage als Bergwerksarbeiter geschuftet, hat die Höhen und Tiefen seines Lieblingsvereins Schalke 04 miterlebt und ist zusammen mit einer geliebten Wilma alt geworden. Aber wer glaubt, dass er im wohlverdienten Ruhestand auf der faulen Haut liegt, der irrt. Otto muss nicht nur am Fenster auf sein “Revier” aufpassen und alle verdächtigen Individuen überwachen, nein er hat auch noch ganz andere Probleme, die er humvorvolle und liebenswerte Weise anpackt.

Ingesamt hat mich das Buch wirklich sehr gut unterhalten. Das Cover passt meiner Meinung nach nur zum Untertitel des Buches, denn es gab sehr wenige Momente in denen Otto wirklich am Fenster stand und die Leute beobachtet hat. Es wurde zwar hin und wieder darauf hingewiesen, dass er das macht, aber in der eigentlichen Handlung ist er meistens unterwegs oder am Arbeiten. Der Titel passt zum Buch, denn das Leben ist wirklich kein Vergnügen sondern mit jeder Menge Arbeit verbunden.

Der Protagonist Otto ist ein liebenswerter Rentner wie er im Buche steht. Er weiß immer alles besser, lässt sich von kaum jemanden etwas sagen und seine Ideen sind auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Aber er ist ein herzensguter Mensch, der seine Fehler auch einsieht und dann alles dafür tut, dass die Sachen die er verbockt hat, auch wieder ins Lot kommen. Ob nun zu Hause bei seiner Frau Wilma oder am Kiosk mit seinen Freunden beim Pils trinken, Otto ist immer mittendrin und hat einige unterhaltsame Anekdoten zu erzählen oder hat mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen. Unter anderem einem frechen Kind, dass ihm allzugerne Streiche spielt.

Das ganze Buch war in Kurzgeschichten unterteilt, die jedoch miteinander verbunden waren und so einen einheitlichen Handlungsstrang gebildet haben. Man sollte das Buch schon von vorne nach hinten durchlesen, aber durch die kurze Länge der Kapitel kann man es auch häppchenweise weglesen.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gefallen, sind doch die Geschichten von älteren Semestern immer ganz interessant zu hören und bei einem Kerl wie Otto, der sich sein Alter nicht anmerken lässt, sondern auch noch zu Smartphones und Internet seinen Senf abgeben kann, macht es gleich doppelt Spaß. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man das Buch auch in kürzester Zeit schon durch hat. Ich jedenfalls fühlte mich gut unterhalten, habe eine Unmenge gelacht, auch wenn es „nur“ ein schnelles Buch für Zwischendurch ist. Eine Leseempfehlung gibt’s von und dazu noch

4 von 5 Punkten.

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