Alyson Noël – Die Geisterjägerin

9783442203857_Cover

Titel: Die Geisterjägerin

Reihe: Riley (Band 3)

Autor: Alyson Noël

Verlag: Page & Turner

Genre: Phantasy

Seiten: 224

ISBN: 978-3-442-20385-7

Im dritten Band der Reihe hat Riley einmal Urlaub von ihrer Tätigkeit als Seelenfängerin. Schon bald stellt sie fest, dass sie ohne ihre Aufgabe nicht wirklich etwas mit sich anfangen kann und beschließt daher sich auf die Suche nach dem Traumland zu machen. Angeblich soll es dort Möglichkeiten geben wie sie ihre Schwester Ever in ihren Träumen besuchen kann und sie braucht doch so dringend ihren Rat. Aber natürlich gestaltet sich dies nicht so einfach, denn je mehr Riley versucht mit dem Kopf durch die Wand zu gehen auf desto mehr Widerstand stößt sie.

Dieser Band der Riley-Reihe war leider wieder bedeutend schlechter als sein Vorgänger. Das Cover gefällt mir rein optisch sehr gut und da diesmal auch Riley darauf abgebildet ist, kann man sagen, dass es endlich auch mal ein wenig mit der Reihe zu tun hat. Was es mit den verschiedenen Blumen, diesmal eine rote mit viel Glitzer (auf dem Photo leider nicht zu erkennen) habe ich immer noch nicht herausgefunden. Der Titel die Geisterjägerin macht im Zusammenhang mit dem Inhalt leider so überhaupt keinen Sinn und ist absolut irreführend.

Joa, Riley an sich hat sich im Vergleich zu den letzten Bänden nicht so wirklich geändert. Sie ist dickköpfig, hört einfach nicht auf andere, bringt sich von einer blöden Situation in die Nächste und reagiert viel zu hitzig. In diesem Band muss man aber sagen, freut es mich sehr, dass sie endlich einmal die Quittung für ihr Benehmen erhält und man ihr nicht länger alles durchgehen lässt. Ich denke, dieser Band sollte wohl hauptsächlich dazu dienen Rileys Charakterentwikcklung ein Stück voranzutreiben und ihr ein wenig Verstand und Verständnis einzuimpfen. Für die Entwicklung der Geschichte war dies leider nicht sehr zuträglich. Dieser Band war einfach nicht spannend oder irgendetwas. Er enthielt eigentlich noch nicht mal ein richtiges Abenteuer bei dem man mitfiebern konnte, sondern bestand hauptsächlich aus notwendigen Längen. Notwedig daher, weil die Autorin Rileys Erkenntnis leider nicht in eine spannende Geschichte packen konnte und so leider mit Zuhilfenahme vieler Längen eine Handlung konstruieren musste, welche zum gewünschten Ergebnis führt. Auch wenn sich das Buch vom Stil her schnell und flüssig lesen ließ und so dafür sorgte, dass ich es schnell hinter mir hatte, so hat es mich einfach nicht gepackt. Nach 3 Bänden habe ich zwar eine ungefähre Vorstellung, wo die Geschichte am Ende hingehen soll, allerdings muss ich sagen, dass ich keine Idee habe, wie die Autorin da in einem schlanken vierten Teil noch halbwegs elegant hinkommen will. Dennoch werde ich natürlich den letzten Band der Reihe auch bald für euch lesen und euch berichten. Jetzt komme ich aber erstmal zur Punktevergabe für Band 3 und hier gibt es nur schwache

2 von 5 Punkten.

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