Alyson Noël – Im Schein der Finsternis

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Titel: Im Schein der Finsternis

Reihe: Riley (Band 2)

Autor: Alyson Noël

Verlag: Page & Turner

Genre: Phantasy

Seiten: 224

ISBN: 978-3-442-20384-0

Rileys Ausbildung als Seelenfängerin ist in vollem Gange, doch Riley wäre nicht Riley, wenn sie auch nur einen Wimpernschlag lang das tun würde, was ihr Mentor Bodhi von ihr verlangt. Egal ob er sie vor Gefahren warnt oder ihr mit Regeln kommt… das Ergebnis bleibt immer dasselbe: Riley hört nicht und macht genau das, was sie sich selbst in den Kopf gesetzt hat. Das dieses Verhalten nich allzulange gut gehen kann, liegt ja schon fast auf der Hand.

Dieses Buch hat mir im Vergleich zu Band 1 schon bedeutend besser gefallen. Die Covergestaltung ist mir zwar immer noch ein Rätsel, denn was eine lila Blüte nun mit dem Buch zu tun haben soll, weiss ich nicht. Die Vögel hingegen könnten die wandernden Seelen darstellen und passen wieder besser. Der Titel klingt mystischer als es tatsächlich ist und ist eigentlich zum Inhalt eher weiter hergeholt.

Die Protagonistin Riley wird einem in diesem Band nicht viel sympathischer als im ersten. Sie hat einfach ihren eigenen Kopf und ein Autoritätsproblem. Allerdings stößt sie immer wieder an ihre Grenzen und ihre große Klappe tut ihr irgendwie auch leid. Doch auch wenn sie am liebsten kneifen würde, tut sie es dann doch nicht und löffelt ihre Suppe aus. Zumindest das muss man ihr anrechnen. Alles in allem denke ich, dass ihr Verhalten aber einer knapp 13-jährigen angemessen ist, denn warum sollten tote Kinder besser sein als Lebende.

Von der Aufmachung her gefiel mir dieser Band wesentlich besser als der Erste. Die Geschichte kam relativ früh ins Rollen und war dann sogar relativ spannend und man hat sich schon immer mal wieder gefragt, was sie sich nun hat einfallen lassen. Man lernt in diesem Band vor allem Bodhi, Rileys Mentor, ein wenig besser kennen und kommt damit dann einfach ein Stückchen näher an diesen Nebenprotagonisten ran. Dadurch gewinnt die Geschichte insgesamt an Tiefgang. Ein größer Unterschied ist auch, dass Riley nicht alles sofort gelingt, wenngleich sie als Protagonistin immer noch fast zu viel Erfolg hat und zu perfekt agiert. Dennoch hat man das Gefühl, dass an diesem Problem gearbeitet wird und auch Riley Grenzen bekommt. Gerade dadurch, dass nicht alles glatt lief, kam eben auch die Spannung ein wenig ins Spiel und die Gesamtleistung ist dadurch deutlich besser als in Band 1. Stilistisch gab es auch diesmal nicht zu meckern. Die Sprache war leicht verständlich gehalten und liess sich flüssig lesen, so dass sie der Zielgruppe durchaus angemessen ist.

Von mir gibt es für diesen Band

3,5 von 5 Punkten

und ich hoffe, dass sich die Autorin bei den letzten beiden Bänden noch weitersteigert.

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