Alfred Bekker – Leonardos Drachen

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Titel: Leonardos Drachen

Reihe: History & Crime

Autor: Alfred Bekker

Verlag: KeRLE

Genre: Kinderbuch (ab 10 Jahre)

Seiten: 180

ISBN: 978-3-451-71089-6

Florenz, 1465. Der 13-jährige Leonardo da Vinci bekommt Wind davon, dass eine Banditenbande den Stadtherrn von Florenz umbringen willl. Doch er kann das erfolgreich verhindern und bekommt als Belohung einen Wunsch frei. Dieser nutzt er dafür, dass er freien Zugang zu Palastbibliothek bekommen und stöbert darin herum. Dabei stößt er auf Pläne, welche zeigen, wie man einen Drachen baut. Leonardo will diese Flugmaschine für Menschen nachbauen, allerdings gerät er dadurch ins Visier der Attentäter, die dieses ihn auf dem Plan haben. Kann der Junge sich schützen und seine Maschine testen?

Ferienzeit ist die schönste Zeit und so haben mein Sohn und ich wieder ein Buch zusammen gelesen und rezensiert für euch. Insgesamt hat es uns ganz gut gefallen. Das Cover zeigt den jungen Leonardo, im Hintergrund die Dächer von Florenz und eine Skizze des Flugdrachens, welchen Leonardo gebaut hat. Damit trifft es ebenso wie der Titel hundertprozentig auf die Geschichte zu und ist passend gewählt.

Der Protagonist Leonardo ist für seine 13 Jahre auf jeden Fall äußerst intelligent und einfallsreich. Die wenigstens Kinder in diesem Alter würden in diesem Alter sich für so komplizierte Baupläne interessieren, geschweige denn sie verstehen oder nachbauen können. Außerdem war er auch sehr mutig, denn den Stadtherrn zu retten ist für ein Kind diesen Alters ebensowenig selbstverständlich wie der Wunsch die Maschine zu testen.

Die Idee hinter dem Buch fanden wir wieder sehr gut. Es wurde wieder ein wenig Einblick in eine Zeit gegeben, welche schon lange zurück liegt und auch mit Leonardo da Vinci wird hier Bekanntschaft geschlossen. Diese Geschichte war zwar gut und toll zu lesen, allerdings war sie nicht wirklich spannend und hat weniger zu fesseln verstanden wie andere Bücher dieser Reihe. Dennoch hatten wir viel Spaß damit. Es ist auch bei diesem Buch nicht schlecht, wenn die Eltern mitlesen und einige Wörter erklären, da natürlich nicht alle Begriffe aus dieser Epoche bekannt sind. Man könnte das Buch auch ohne diese Wörter sicher verstehen, allerdings kann man so auch spielend leicht den Wortschatz des Kindes etwas ausbauen und hat einen zusätzlichen Lerneffekt. Insgesamt ist es sehr altersgerecht und kann auch gut ein wenig früher gelesen werden. Mit so 8,5 – 9 Jahren sollten die meisten Kinder es gut verstehen.

Insgesamt würde mein Sohn eine 2 vergeben, was

4 von 5 Punkten

entspricht.

 

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