Alyson Noël – Das Mädchen im Licht

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Titel: Das Mädchen im Licht

Reihe: Riley (Band 1)

Autor: Alyson Noël

Verlag: Page & Turner

Genre: Phantasy

Seiten: 190

ISBN: 978-3-442-20383-3

Riley ist 12 und hat nichts besseres zu tun als ihrer großen Schwester Ever hinterherzuschnüffeln. Also alles ganz normal? Nicht ganz, denn Riley ist tot. Anstatt sich ihrer neuen Situation zu stellen und die Welt nach dem Tod kennenzuleren und zu akzeptieren, hängt sie immer noch ihrem Leben nach und kann sich nicht lösen. Doch irgendwann wird sie von ihrer Familie ausgetrickst und findet sich auf einmal in einer neuen Aufgabe wieder. Sie soll als Seelenfängerin ausgebildet werden und verirrte Seelen von der Erde in die jenseitige Welt führen. Dafür wird ihr der langweilige Bodhi als Lehrer an die Seite gestellt. Doch nachdem Riley diesen absolut nicht respektiert, ist es nur eine Frage der Zeit bis etwas schief gehen muss. Können die beiden sich zusammenraufen und gemeinsam ihre Aufgaben bestehen?

Das Buch hat mir insgesamt eher mittelprächtig gefallen. Einen klaren Pluspunkt gibt es auf jeden Fall für das Cover des Buches. Auch wenn es mit der Geschichte an sich überhaupt nichts zu tun hat, ist es doch ein echter Eyecatcher und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Wenn man den Titel der Reihe nach der Protagonistin wählt, kann man nicht viel falsch machen, daher passt hier alles. Der Titeldes Einzelbandes passt ganz gut zu dem Buch. Er verrät nicht zuviel allerdings auch nicht zu wenig und macht neugierig.

Die Protagonistin Riley war von ihrem Verhalten ganz auf eine aufsässige, vorpubertäre 12-jährige gepasst. Man konnte ihre Unzufriedenheit mit der Situation verstehen, wer möchte schon gern mit 12 sterben. Dennoch war sie mir in vielen Gefühlen und Gedanken nicht klar genug. Es gab immer wieder Schlüsselszenen, wo einfach einiges nicht nachvollzogen werden kann, was eigentlich sehr wichtig war, auch für die Entwicklung des Charakters. Daher bin ich mit Riley auch nicht wirklich warm geworden.

Insgesamt hat mir mehr die Idee der Geschichte gefallen als die Umsetzung. Die Idee und auch die Grundzüge wie das Buch aufgebaut ist, die Welten die erschaffen werden und die Möglichkeiten, die das Jenseits geboten werden, sind schlichtweg das, was wir uns sicherlich als ein erfülltes Leben nach dem Tod vorstellen könnten. Es gab eine Menge Möglichkeiten zur Dramatik und zu hochemotionalen Szene, welche leider weitestgehend ungenutzt blieben und flach geschrieben war. Eine Menge Potential wurde schlichtweg verschenkt und die Geschichte hat darunter auch sichtlich gelitten. Sprachlich kann man nichts einwenden. Die Sprache passt gut zur Zielgruppe und ist leicht verständlich und lesbar. Was die Spannungsbögen angeht waren diese auch sehr flach und so richtig kam nie welche auf. Ich bin so durch die Geschichte geglitten und habe immer gedacht, wann gehts denn mal richtig los. Allerdings war dann auf einmal vorbei und ich hab mich erstmal gefragt, wann ich den Höhepunkt verpasst habe. Aber nun sei es wie es sei. Ich werde den zweiten Band sicher lesen, ebenso den Rest der Reihe, da ich sie als Gesamtes mal bei Arvelle gekauft habe und wenn sie im Schrank stehen, kann man sie ja nicht verkommen lassen. Ich hoffe sehr, dass die Reihe dann im Lauf der Zeit noch besser wird. Für Band 1 gibt es

2,5 von 5 Punkten.

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