Anna Friedrich – Die gestohlenen Tagebücher

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Titel: Die gestohlenen Tagebücher

Reihe: Holly (Band 2)

Autor: Anna Friedrich

Verlag: Goldmann

Genre: Roman

Seiten: 160

ISBN: 978-3-442-48202-3

Berlin. Die Holly Redaktion spekuliert immer noch über den Verbleib von Chefredakteurin Annika Strassen. Doch natürlich muss das Geschäft einfach auch weitergehen und mit der „Ersatzchefin“ Christa kommt so einiges Leben in die Redaktion. Doch natürlich spielt auch Verlagschefin Elisabeth Salditt immer noch eine Rolle, welche seltsamer nicht sein könnte. Die Wirren gehen also weiter. Wird dieses Mal ein wenig Erleuchtung in die verschlungenen Irrwegen der Hollyredation kommen?

Nach Band 1 hatte ich mir ja schon nicht mehr viel erwartet, doch ich muss sagen, dass dieser Band mich etwas mehr begeistert hat. Gut das Cover ist immer noch (und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern) wie eine Frauenzeitschrift gestaltet und mir fehlen aber immer noch die Hingucker um wirklich interessant zu wirken. Druckt man heutzutage wieder Coverfiguren mit Zigartten in der Hand? Ich dachte, dass wäre nach wie vor ein No-Go. Bei einer Zeitschrift, die provozierne will, hätte ich das ja verstanden, aber dafür ist Holly nicht das Format. Daher würde ich das eher als unpassend ansehen.

Mit den Protagonisten tue ich mich nach wie vor etwas schwer. Zwar kommen wir langsam in der Geschichte von Annika Stassen etwas weiter, allerdings reichen die ihr gewidmeten 9 Seiten gerade einmal für das Gröbste und eine Beziehung zu der Frau, welche indirekt denn Mittelpunkt der Geschichte bildet, konnte ich immer noch nicht aufbauen. Etwas näher kommt man in diesem Band eher Sibel und Carla, welche man nach Band 1 nicht wirklich auf dem Schirm hatte und auch Simone Pfeffer und Elisabeth Salditt werden intensiver vorgestellt. Doch irgendwie muss ich sagen, gerade bei den beiden Letzteren immer noch nicht dahinter steige, was die Damen genau mit ihren Aktionen bezwecken. Während es bei Simone eher deren Privatleben ist, welches ich abstoßend finde, ist es bei Elisabeth Salditt eindeutig ihre Geschäftgebaren. Aber langsam gewöhne ich mich zumindest dran, dass ich wohl nicht mehr mit einem wirklichen Protagonisten rechnen muss und kann besser damit umgehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass mir der Stil deswegen besser zusagt. Es ist halt Gewöhnungssache. Die Geschichte wird nun an manchen Stellen etwas dichter, aber dafür tauchen immer wieder neue Personen und Dinge auf, die man nicht verstehen kann. Man könnte sagen, die Geschichte ist wie das tägliche Leben. Man kann ja nicht alles wissen. Aber das würde ich in diesem Fall nicht als Ausrede gelten lassen, denn die Sache wird aus so vielen Blickwinkeln beleuchtet, dass man den Leser einfach bewusst blind lässt. Ich hoffe aber sehr, dass die Geschichte bald mal aus dem Quark kommt, denn sonst dürften die Leser bald abspringen. Es ist bunt, schrill und wirr, aber es fehlt einfach die Magie, die einen dazu animiert, sich die nächsten Bände zu kaufen. Meine Mutter hat sich nun Band 3 noch gekauft. Daher werde ich ihn sicherlich, wie Band 1 und 2, auch mal lesen, wenn ich bei ihr bin, aber wenn sie aufhört die Bände zu kaufen, werde ich sicher damit nicht weitermachen.

Dennoch war es diesmal ein wenig besser und so kann ich zumindest

2 von 5 Punkten

vergeben und ich hoffe sehr, dass dieser minimale Aufwärtstrend anhält.

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