Victor Thoma – Mops und Totschlag

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Titel: Mops und Totschlag

Autor: Victor Thoma

Verlag: Berlin Verlag

Genre: Krimi

Seiten: 324

ISBN: 978-3-8333-0974-8

Ellermann ist ein leidenschaftlicher Musiker, der seine Karriere als Konzertpianist jedoch wegen seines enormen Lampenfiebers begraben musste. Nun verdient er sein Geld als Klavierlehrer und muss sich plötzlich auch noch ganz anderen Herausforderungen stellen. Die hübsche Josephine, die ihm den Kopf verdreht hat, bittet ihn ihr bei der Suche nach einem entlaufenden Mops behilflich zu sein. Um ihr einen Gefallen zu tun stimmt er der vermeintlich einfachen Aufgabe zu, doch stellt sie sich als komplizierter heraus als gedacht, denn plötzlich wird seine ehemalige Schülerin ermordet und ihr Tod scheint irgendwie mit dem verschwinden des Mopses zusammenzuhängen. Kann Ellermann den Mord aufklären und den Mops finden?

Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen, wobei mir aber das Cover nicht wirklich zugesagt hat. Es zeigt einen Mann, wahrscheinlich den Protagonisten und an seiner Seite einen Mops die etwas suchen. Gut, es stimmt zwar mit dem Inhalt des Buches prinzipiell überein, aber die Farbtöne und das Motiv sind nicht wirklich ansprechend und in einer Buchhandlung hätte ich es wohl nicht mitgenommen. Der Titel beschreibt eigentlich die beiden Handlungsstränge des Buches. Einerseits die Suche nach dem Mops und andererseits die Aufklärung eines Mordes.
Der Protagonist Ellermann ist ein sympathischer Kerl, weil er sehr menschlich wirkt. Er ist kein Polizist, oder Detektiv, hat nicht wirklich viel Selbstvertrauen und wird ziemlich oft von seiner Haushälterin herumkommandiert. Allerdings ist er manchmal ein rechter Sturkopf und eben auch ziemlich neugierig. Ich fand ich richtig liebenswürdig, weil er sich von den meisten Protagonisten ins Krimis abhebt. Die Idee hinter der Geschichte ist auf alle Fälle sehr interessant, aber es gab keine richtige Spannungskurve. Zwar war es so gut geschrieben, dass man nicht erahnen konnte, wie die Sache ausgehen würde, aber auch keinen Höhepunkt. Einen Moment in dem man umbedingt weiterlesen musste, allerdings hatte es auch keine unnötigen Längen. Es ist halt alles gleichmäßig dahingeflossen und durch den gewählten Schreibstil, konnte man das Buch schnell weglesen. Eine Leseempfehlung gibt es für alle die Interesse an einem schnellen Krimi für zwischendurch haben und von mir

3 von 5 Punkten.

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