Spencer Quinn – Auf sie mit Gebell

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Titel: Auf sie mit Gebell

Autor: Spencer Quinn

Verlag: Blanvalet

Genre: Roman

Seiten: 352

ISBN: 978-3-7645-0438-0

Privatdetektiv Bernie Little und sein Hundepartner Chet sind ständig in Geldnot. Den Auftrag bei der nächsten Hundeshow auf die Rassehündin Princess als Leibwächter achtzugeben, verlieren sie  schneller wieder, als sie schauen können. Doch dann überschlagen sich die Ereignsse: Princess samt Frauchen Adelina werden entführt  und schnell werden Bernie und Chet als die Sündenböcke hingestellt. Das kann das Duo natürlich nicht auf sich sitzen lassen und stürzt sich mitten in die Ermittlungen. Doch anstatt Fortschritte zu erzielen verschwindet auch noch Bernies heimliche Flamme, die Journalistin Suzie, die an der Geschichte ebenfalls dran ist. Werden Chet und Bernie es wohl schaffen alle 3 heil aus den Klauen der Entführer zu befreien?

Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Das Cover leuchtet einem mit seinem knalligen Orange entgegen und auch der süße Hund lenkt die Blicke auf sich. Allerdings ist der süße Hund auf dem Cover nur eine Irreführung, denn in der Geschichte kommt er nicht vor. Chet wird als 100-Pfünder beschrieben, was mit der Welpe nichts gemein hat. Dennoch als Blickfang ist es gut gemacht.
Die beiden Protagonisten sind ne Marke für sich… Bernie ist einfach unbelehrbar und wirklich naiv und blauäugig. Irgendwie ist er nicht so mein Fall und ich kann ihm nicht so viel abgewinnen, einfach weil er sich oft wirklich anstellt und die offensichtlichen Dinge nicht bemerkt.
Chet dagegen ist ein sympathischer, cleverer Hund, sehr hilfsbereit und für sein Herrchen geht er jede Gefahr ein. Er handelt impulsiv und plötzlich, oft ohne zu denken und genau das macht ihn auch mit einem Tier authentisch.
Da die Geschichte aus seiner Sicht geschrieben ist, macht es sich der Autor stellenweise ein wenig einfach… viele Dialoge werden nicht ganz gehört, viele Gedanken nicht zu Ende gebracht, weil das Tier zu sprunghaft ist, etc. Klar ist es auch gut, dass auf das schlechte Zeitgefühl, das nicht wirkliche Langezeitgedächtnis u.ä. eingegangen wird und es auch in die Reaktionen des Hundes einbezogen wird, aber leider werden auch viele Spannungsmomente damit vernichtet. Insgesamt ist es aber sehr schön flüssig und unterhaltsam zu lesen und optimal geeignet als kleine Lektüre für zwischendurch, denn kurzweilig ist es auf jeden Fall. Von mir gibts dafür

4 von 5 Punkten

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