Ludwig Brunner – Liebe, Sex und dumme Killer

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Titel: Liebe, Sex und dumme Killer

Autor: Ludwig Brunner

Verlag: CreateSpace

Genre: Kriminalkomödie

Seiten: 322

ISBN: 9781502396181

Als Rechtsanwalt Hajo Wegener spurlos verschwindet, scheint es seine Frau Jenny nicht sonderlich zu interessieren. Ihr beste beste Freundin Fanny stoniert den geplanten Sommerurlaub, um sie zu besuchen und ihr in dieser schweren Zeit beizustehen. Doch schon bald findet sie Jennys Verhalten und Kaltschnäuzigkeit mehr als seltsam und beginnt nun auf eigene Faust nach dem verschwundenen Hajo zu suchen. Ob sie mehr herausfinden kann als die örtliche Polizei?

Das Buch fand ich insgesamt eher mäßig. Das Cover hat für mich wenig bis gar keinen Bezug zu dem Buch und mir ist die Gestaltung nicht wirklich klar. Es ist so auf altes Gemälde getrimmt und passt für mich nicht wirklich zu einem Krimi. Für einen historischen Roman wäre es wohl passender gewesen. Der Titel klingt auf den ersten Blick schon einmal sehr lustig und macht einen neugierig. Liebe und Sex haben auf jeden Fall einen großen Platz in der Geschichte und passen gut in den Titel, während der Killer eher eine Randrolle am Ende der Geschichte spielt und nicht in den Titel gemusst hätte. Hier würde ich noch etwas Nachbesserungsbedarf sehen.

Die Protagonistin Fanny ist ausgebildete Psychotherappeutin, aber quasi allem verfallen was es gibt. Nicht nur Alkohol und Tabletten haben es ihr angetan, auch vor verheirateten Männern macht sie nicht halt. Zumindest letzter Punkt triftt auch auf Jenny zu, so dass mir die beiden nicht wirklich sympathisch wurden, da ich ein solches Benehmen einfach nicht abkann.

Hajo ist leider letztlich so ein „netter“ Zeitgenosse, dass es einem schon bald völlig sonstwo vorbeigeht, ob er noch lebt oder eben nicht. Also die Protagonisten waren auf der ganzen Linie kein Fall für mich, aber machen wir mal mit dem Rest weiter.

Die Idee hinter der Geschichte war jetzt nichts wirklich außergewöhnliches oder neues, sondern eher eine klassische Szenerie, welche den Leser eben unterhalten sollte. Das einzig wirklich überraschende war das Ende, welche so skurril ist, dass ich mich vor Lachen ausgeschüttet habe. Das ist mir bis jetzt auch noch nie bei einem Krimi passiert. Nur ob das ein gutes Zeichen ist, würde ich jetzt mal dahingestellt lassen. Der komödiantische Faktor war eher die Skurrilität der ganzen Sache und auch, dass man über das Benehmen der Figuren dauernd den Kopf schütteln musste.

Stilistisch war es anfangs etwas verwirrend, da es viele Szenewechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gab, aber man fand sich mit der Zeit ein. Spannend fand ich es nicht wirklich, da mir die Figuren eigentlich viel zu egal waren, um mitzufiebern. Da es allerdings sehr groß gedruckt ist, liess es sich auch sehr schnell lesen und man kann es nun einfach als schnelle Unterhaltung für zwischendurch einordnen. Von mir gibts dafür auch leider nur

2 von 5 Punkten,

da es mich nicht wirklich begeistern konnte.

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