Brita Rose-Billert – Das Geheimnis des Falken

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Titel: Das Geheimnis des Falken

Autor: Brita Rose-Billert

Verlag: amicus

Genre: Moderner Western

Seiten: 448

ISBN: 978-3-939465-41-6

Ryan, 25, ist ein Kämpfer und ein Lakota. Als Ex-Elitesoldat hat er immer wieder mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und steht jeden Tag wieder vor der Herausforderung sein Leben zu meistern und auch seine Familie durchzubringen. Auf diesem Weg wird er von seinem besten Freund Baxter begleitet. Ob es den Beiden gelingen kann Ryan wieder in ein normales Leben zu integrieren?

Das Buch hat mir insgesamt relativ gut gefallen, hatte aber einige Macken. Das Cover zunächst einmal war ganz schlicht gehalten. Es zeigt den Protagonisten, der an seinem Jeep lehnt und den Sonnenuntergang in der Wüste anschaut. Viel sagt das auf den ersten Blick nicht aus und sonderlich anziehend würde ich es leider auch nicht nennen. Der Titel hat sich mir leider bis zum Schluss nicht erschlossen und ich wüsste nicht, warum man das Buch so nennen sollte.
Ryan war als Protagonist irgendwie zu unnahbar und zu perfekt. Er hatte einfach immer alles im Griff und abgeklärt, er kam von sich aus nie irgendwie in dumme Situationen, sondern es bedurfte immer Dritte dafür. Einzig sein Stolz konnte ihm negativ ausgelegt werden, wobei auch das ja ein sehr zweischneidiges Schwert ist.
Baxter war mir sympathisch, weil er einfach einen netten und witzigen Charakter hat. Zwischendurch war er auch mal aufbrausend und einfach viel natürlicher als Ryan.
Die Idee hinter der Geschichte hat mir ganz gut gefallen, wobei mir eine kompaktere Umsetzung deutlich mehr zugesagt hätte, da es einfach eine Menge unnötige Längen gab. Etwas erstaunt war ich dann bei meiner Onlineresearche, dass es sich hier um den 2. Teil handelt. Das kommt in dem Buch nicht wirklich raus. Ich würde mir zwar vermutlich eher keine Fortsetzung kaufen, allerdings die Vorgeschichte durchaus. Vielleicht dient dieser dann auch dazu, dass gewisse Dinge logischer und besser verständlich werden.
Stilistisch gab es einige kleinere und größere Fehler in Sachen Ausdruck, aber man konnte es dennoch noch gut lesen. Dennoch würde ich empfehlen, dass hier noch einmal ein Lektor drangesetzt wird. Die Actionszenen waren auf jeden Fall spannend und sehr gut beschrieben und auch sonst konnte man es gut lesen. Allerdings waren die Seiten extrem voll und für die Fülle auch sehr klein bedruckt, was einem stellenweise doch etwas Spaß geraubt hat, weil es anstrengend zu lesen war.
Insgesamt gebe ich dafür

3 von 5 Punkten.

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