Haja Taddigs – Eine Frau, ein Wort

978-3-404-16969-6-Taddigs-Eine-Frau-ein-Wort-org

Titel: Eine Frau, ein Wort

Autor: Haja Taddigs

Verlag: Bastei Lübbe

Genre: Satire

Seiten: 272

ISBN: 978-3-404-16969-6

Ein Urlaub auf Malle, ein Freund, der einen Heratsantrag machen will und eine Frau, die das gar nicht möchte. Das Leben kann so schön kompliziert sein, dabei wollten die beiden doch einfach nur Urlaub machen, aber das wird wohl nicht so entspannend werden wie ursprünglich gedacht…

Also mir hat das Buch leider nicht gefallen. Das Cover ist meiner Ansicht nach noch fast das Beste an dem Buch. Die Gestaltung passt gut zum Inhalt, aber der Titel ist fast ein wenig irreführend, denn man rechnet eher mit einer dominanten Frau, die ihren Kopf gnadenlos durchsetzt. Allerdings erklärt sich der Titel im Lauf des Buches dann und wird verständlich. Dann muss man sagen, dass es sich um das weibliche Pendant zu „Ein Mann, ein Ring“ handelt und eigentlich als zweiter Teil zu lesen ist, diesmal aus Sicht der Frau. Das hat den entscheidenden Nachteil, dass man alles schon kennt und weiss wie es ausgeht. Daher ist die Spannung raus, die witzigen Szenen werden auch deutlich abgeflacht, denn man lacht über ein und das selbe Fettnäpfchen in der Regel keine zwei Mal gut und auch insgesamt ist die ganze Geschichte dadurch eben schon abgenutzt. Was dem Buch hier ein paar kleine Pluspünktchen gibt, ist dass hier ein besserer und teilweise neutralerer Blick auf einige Nebencharaktere geworfen wird, so dass man sich selbst besser eine Meinung über sie bilden kann. Die Protagonistin Nina aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, ist leider gänzlich unsympathisch und einfach eine ganz schreckliche Person, die von mir nichts außer Antipathie und Abscheu bekommen hat. Was mich dafür umso mehr erstaunt hat, war eigentlich die Tatsache, dass ich obwohl ich das Buch wirklich gehasst habe und fertig werden wollte, dennoch gut vorankam und auch der Stil ansich mir schon sehr zugesagt hat. Ich mag es wie die Autorin schreibt, was sicher auch einen Stern alleine wert ist, aber mit der Geschichte konnte ich schlichtweg nichts anfangen. Von mir gibt es daher nur

2 von 5 Punkten

und keine Leseempfehlung, allerdings würde ich mir selbst die Option offenhalten ein anderes Buch der Autorin zu lesen, wenn die Geschichte eine andere ist.

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