Margaret Weis/Tracy Hickman – Der Quell der Finsternis

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Titel: Der Quell der Finsternis

Reihe: Der Stein der Könige 1

Autor: Margaret Weis & Tracy Hickamn

Verlag: Weltbild

Genre: Fantasy

Seiten: 688

ISBN: 978-3-86365-518-1

Gareth kommt als Prügelknabe für Prinz Dagnarus an den königlichen Hof. Es ist eine große Ehre für ihn und nebenbei eine einmalige Chance, denn er wird mit dem Prinzen zusammen unterrichtet. Doch während Gareth fleissig lernt, wendet sich Dagnarus mehr dem Kämpfen und Soldatentum zu. Bestärkt durch den Kämmerer Silwyth, der eigentlich als Spion für den Schild der Elfen arbeitet, begräbt Dagnarus seine Hoffnungen anstatt seines Bruders Helmos König zu werden nicht. Als er die Magie der Leere entdeckt soll Gareth diese erlernen und nutzen, um die Macht von Dagnarus zu stärken. Die Zukunft der Zwerge, Orks, Menschen und Elfen steht auf dem Spiel, denn die Leere droht großes Unheil über alle zu bringen.

 

Ein super Auftakt für eine Trilogie. Die Gestaltung des Covers von Weltbild hat mir farblich gut gefallen, auch die Stadt Vinnengael in der alles spielt in den Hintergrund zu packen fand ich eine super Sache, allerdings das Schwert im Vordergrund ist so eine Sache. Klar gibt es diverse Schwerter, aber keines spielt eine elementare Rolle in dem Buch, da wäre er der darin vorkomme Dolche gut gewesen, wenn es denn eine Waffe sein muss. Der Name der Reihe ist auf jeden Fall Programm, denn dieser spielt eine sehr zentrale Rolle. Der Titel von Teil 1 passt auf den ersten Blick nicht wirklich, erschließt sich aber sobald man das Buch komplett gelesen hat und etwas nachdenkt dann doch. Die Figuren waren auf jeden Fall super gemacht. Ich hatte eine Menge Spaß mit den Protagonisten. Gareth tat mir immer sehr Leid, doch ich hatte auch immer viel Bewunderung für seine Hingabe, Loyalität, Intelligenz und Hartnäckigkeit über, während Dagnarus zwar Protagonist, aber auch ein Stück weit Antagonist war und einfach eine schreckliche Person über deren Überheblichkeit, Arroganz und Selbstsucht man nur den Kopf schütteln konnte und die man einfach nicht mögen konnte. Ähnlich ging es mir auch mit dem Elfen Silwyth. Gut gemacht war aber bei allen Charakteren, dass man ihre Hintergrundgeschichten kennenlernen durfte und sie sehr viel Tiefe hatten, wie eigentlich die ganze Geschichte. Nicht nur die Charaktere, auch die Orte und Ereignisse waren mit vielen Details versehen und die ganze Geschichte lief flüssig durch und hatte immer viel Bewegung drin. Es gab immer wieder Wendungen und Dinge, die man eigentlich nicht erwartet hätte und es war auch viel Menschlichkeit in den Protagonisten, denn alle machen sie Fehler und sind alles andere als perfekt. Der Erzählstil lässt sie ohnehin lebendig werden und man hat das Gefühl sich mitten in der Geschichte zu befinden und alles mitzuerleben. Daher geht es rasend schnell und spannend durch die vielen Seiten und am Ende wundert man sich, wo sie abgeblieben sind und will sich gleich an Band 2 machen. Von mir gibts klar eine Leseempfehlung von auch

5 von 5 Punkten.

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