Mara Stadick – Was wir nicht sehen

Titel: Was wir nicht sehen

Autor: Mara Stadick

Verlag: Tauber Verlag

Genre: Erzählungen

Seiten: 150

ISBN: 978-3-943462-05-0

 

Das Buch ist in einen Prolog und 3 Kurzgeschichten unterteilt. Der Prolog ist die Geschichte von Amor und Psyche aus der römischen Mythologie, die 3 Geschichten stammen alle aus der Feder der Autorin selbst und sind keine Sammlung. Thematisch sind sie alle dem Buchtitel unterzuordnen. Es geht hierbei immer erotische Geschichten, welche unter dem Mantel des „Nichtsehens“, sei es nun wirklich visuell, aber auch gedanklich gemeint, verfasst wurden. Die Geschichten könnten, sowohl was Länge als auch Inhalt angeht, unterschiedlicher nicht sehen, jedoch muss ich sagen, dass mich am meisten der Prolog begeistert hat. Von den Geschichten hat es mir vor allem die letzte angetan, bei den anderen kam bei mir dann leider doch etwas der Realist durch und ich muss einfach sagen, dass sie für mich stellenweise einfach zu skurril und konstruiert waren. Wenn man es mit Realismus und sowas nicht allzu genau nimmt dann sind es bestimmt gute Geschichten, aber meinen Nerv haben sie einfach größten Teils nicht getroffen. Mit dem Cover verhielt es sich ähnlich wie mit dem Buch. Es hat mir nichts gesagt und mich nicht wirklich angesprochen. Die Farben fand ich thematisch schlecht gewählt und auch das Bild bringt nicht wirklich eine Aussage rüber. Sehr schade, hier wäre definitiv mehr machbar gewesen. Was ich aber auf jeden Fall sagen muss: Der Schreibstil der Autorin hat mir dafür umso besser gefallen. Es las sich spannend und flüssig weg, war oft mit einer wahnsinnigen Liebe zum Detail gestaltet und versteht den Leser durchaus zu fesseln. Die Autorin hat ein großes Talent darin Dinge zu beschreiben ohne dabei zu ausschweifend zu werden, aber dennoch einem alles bildlich vors Auge zu holen. Hätte mich der Inhalt etwas mehr angesprochen wären wir sicherlich miteinander warm geworden. Für dieses Buch gibt es von mir nur

2 von 5 Punkten, aber ich werde die Autorin im Auge behalten und hoffe, dass sie noch weitere Bücher schreibt, deren Inhalt mich einfach etwas mehr anspricht.

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