Anthologie – Manhattan tender

CoverManhattanTender

Titel: Manhattan tender

Autor: Diverse

Verlag: Cindigo

Genre: Kurzgeschichten

Seiten: 240

ISBN: 978-3-944251-23-3

 

Dieses Buch ist eine Sammlung von Geschichten in, um und über New York. 9 Kurzgeschichten aus völlig verschiedenen Blickwinkel zeigen dem Leser die verschiedensten Facetten. Da ich weiss, dass ihr neugierig seid, gebe ich euch erstmal eine kurze Übersicht, was euch so alles erwartet:

1. New York aus der Sicht von Hundebesitzern und wie die Vierbeiner trotz der kalten Jahreszeit noch für neue Freundschaften und Wärme sorgen können.

2. Die Geschichte von Kela und Valerie, zwei Musikstudentinnen deren Liebesleben unterschiedlicher nicht sein könnten und zusammen eine WG bewohnen.

3. Hausmeister Reginalt erzählt die Geschichte seine toten Bruders, der aus einfachen Verhältnissen kommt und viel erreicht hat.

4. Die Lehrerin Irmi besucht New York als sie eine Auszeit braucht und es verändert ihr Leben.

5. Zora zieht nach der Trennung von ihrem Freund zu ihrer Brieffreundin Muriel in eine New Yorker WG, um das Leben wieder geniessen zu lernen.

6. Ein Mädchen aus einer Kleinstadt zieht nach Berlin, doch ihre wahre Sehnsucht gilt New York.

7. Laura hat Streit mit ihrem Freund und verbringt daher Weihnachten alleine in New York, doch dann begegnet sie ihrem toten Onkel.

8. Aus dem Leben einer illegalen Einwanderin.

9. Festessen bei einer türkischen Familie (dt. und eng. Version)

9 Geschichten wie sie verschiedener nicht sein könnten und doch verbindet sie der Traum von New York. Es ist schwierig eine so komplexe Zusammenstellung zu bewerten, aber was ich sagen kann, ist, dass jede Geschichte ihren eigenen Zauber hatte. Es wurden verschiedene Erzählperspektiven angewandt und auch sonst unterschieden sich die Geschichten in der Schreibweise so sehr wie ihr Inhalt und ihre Autoren. Es macht Spaß das Buch zu lesen und es liest sich auch sehr gut und flüssig, doch nach mancher Geschichte musste ich es weglegen und zunächst einmal darüber nachdenken und es sacken lassen. Man erhält eine Einladung zum träumen und man kann ihr nur zuleicht folgen, um sich dann auf einmal selbst mitten in New York wiederzufinden. Natürlich gab es auch hier Geschichten, die mich mehr oder weniger bewegt haben, aber das ist bei einer Anthologie auch normal. Am Besten gefallen haben mir die Geschichten von Reginalt, Zora, Kela und Valerie. Sie haben mich besonders berührt und weil ich mich absolut mit ihnen identifizieren konnte. Was das Cover angeht, dachte ich zunächst, dass es absolut nichtssagend ist, aber man stellt fest, dass es sich auf Zoras Geschichte bezieht, auch wenn es kein Bild ist, was man zuerst in den Kopf bekommt, wenn man an New York denkt. Würde ich dieses Buch empfehlen? Wer New York liebt und davon träumt für den ist das Buch genau das Richtige. Wenn man von der Stadt nichts hält, wird man auch an dem Buch wenig Freude haben, aber wer liebt New York nicht. Von mir gibts

4 von 5 Punkten.

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