Paul Wagemann – Kamasutra für Autofahrer

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Titel: Kamasutra für Autofahrer

Autor: Paul Wagemann

Verlag: Rake

Genre: Ratgeber

Seiten: 112

ISBN: 978 – 3 – 931 – 47674 -8

Zum Inhalt muss wohl wenig gesagt werden, dieser dürfte sich aus dem Titel eigentlich erschließen, daher wende ich mich mal gleich der Umsetzung und dem Rest zu.

Covergestaltung fand ich jetzt nicht wirklich ansprechend und aber sehr repräsentativ für das Buch. In der Art wie auf dem Cover die Zeichnung gemacht ist, sind auch alle Zeichnungen in dem Buch. Nun wer schon mal ein richtiges Kamasutra in der Hand hatte, erwartet sich von den Zeichnungen natürlich einen gewissen Nutzen. Sagen wir einmal dieser war eher mäßig gegeben, da es zu wenig Illustrationen gab und diese sich ausschließlich auf die Dinge bezogen, welche man sich ohnehin gut vorstellen konnte, während die komplizierten Dinge auch nicht gezeichent wurden.

Die Ratschläge an sich waren in meinen Augen eher grässlich. Sagen wir, wenn man das Buch „Unzählige Arten sich während des Beischlafs im Auto umzubringen“ genannt hätte, wäre es wohl deutlich passender gewesen. Also wer hier ernsthafte Ratschläge erwartet, sollte wohl die Finger von diesem Buch lassen und ich würde bei 70% der Sachen sagen, bloß die Finger weg und nicht nachmachen. Was nicht gerade lebensgefährlich ist, das sorgt dafür, dass ihr von eurem Auto in der Vergangeheit sprechen könnt.

Die Umsetzung und der Schreibstil… also ich muss sagen, ich war irgendwann tödlich genervt von dem Buch. Am Anfang war die Geschichte von Swami Siddhi Lingamrishi ja noch ganz lustig, dann wurde sie zu langatmig und die permanenten Rückgriffe darauf wurden irgendwann schlichtweg nur noch öde und nervig. Das Buch sollte wohl eher auf lustig gemacht sein, allerdings ist es das einfach nicht. Ich habe viel Humor, auch schwarzem, wie es auf der Rückseite empfohlen wird, aber es versprach dann doch etwas anderes als ich letztlich bekommen habe. Lachen konnte ich leider nicht und Nutzen daraus konnte ich leider auch nicht wirklich ziehen. Das Buch war leider in meinen Augen ein absoluter Fehlgriff und ich würde es niemandem empfehlen, der sich von dem Titel mehr verspricht als Anleitungen zu einem möglichst spektakulären Suizid.

Von mir gibts 0 von 5 Punkten.

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2 Kommentare zu “Paul Wagemann – Kamasutra für Autofahrer

  1. So schrecklich wie das Buch war, so sehr hast du doch mit deiner Rezension meinen Abend erheitert und mich zum Lachen gebracht. Kopfkino bei der Vorstellung des Autotodes ist wohl noch das beste, was rauskam 😉

    LG Janine

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