Sebastian Fitzek – Die Therapie

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Titel: Die Therapie

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Knaur

Genre: Psychothriller

Seiten: 336

ISBN: 3426633094

Victor, ein renomierter Starpsychiater, vermisst seine Tochter Josy. Sie ist unter mysteriösen Umständen aus dem Behandlungszimmer eines Arztes verschwunden, nachdem sie monatelang sehr krank gewesen war. 4 Jahre lang gibt es keine Leiche, keinen Hinweis, bis eines Tages Anna Spiegel auftaucht, eine schwerst schizophrene Frau, welche dem Psychiater eine abenteuerliche Geschichte erzählt und die Lage immer mehr außer Kontrolle bringt.

Ich habe dieses Buch geliebt und verschlungen. Genauer gesagt ich konnte es einfach nicht mehr weglegen. Immer wenn ich es versucht habe, war ich innerlich total unruhig und aufgekratzt. Ich weiss gar nicht, wie ich das so recht in Worte fassen soll, aber ich habe mich vielleicht einfach ein Stück zu weit in den Protagonisten hineinversetzen können und habe seine eigene Unruhe auf mich übertragen. Auf der einen Seite war das natürlich absolut klasse, denn ich liebe Bücher mit tollen Protagonisten, aber leider ksotet sowas einem auch immer etwas mehr Zeit als man eigentlich hat, vom Schlaf wollen wir dann mal lieber gar nicht reden. Stilistisch… naja ein echter Fitzek eben. Mitreißend, packend, beänstigend, spannend, überraschend und fesselnd, dennoch so geschrieben, dass er sich fast von selbst liest. Man muss eigentlich nur noch die Nase ins Buch halten, der Rest geht von alleine. Das Cover hat mich jetzt nicht so wirklich angesprochen, was aber eher daran liegt, dass ich mir beim Kauf eines Buches immer Gedanken mache, was man von diesem Cover auf den Inhalt schließen kann. In diesem Fall ist das wenig aussagekräftig, außer das es in den Dünen spielen könnte. Der Aufbau der Figuren ist klasse. Wie schon gesagt, die Anspannung des Protagonisten ist auf mich übergeschwappt und die Antagonistin hat mich in Angst und Schrecken versetzt. Thematisch fand ich das Buch prima, denn es hat einige sensible Krankheiten angesprochen mit denen mehr Menschen leben müssen als man denken würde und es wurde sicherlich auch mit einigen Klischees dieser Krankheiten gebrochen. Auch die Spiele, welche viel zu oft, mit psychisch kranken Menschen gespielt werden, kommen zur Sprache und es wird erschreckend aufgezeigt wohin diese Spiele führen können. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen sich im Umgang mit Psychischkranken einmal sein Verhalten zweimal zu überlegen. Mich hat das Buch jedenfalls absolut begeistert und ich vergebe dafür natürlich entsprechend auch gerne

5 von 5 Punkten und freue mich schon auf den nächsten Fitzek.

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