Michael Laimo – Dämonenfeuer

Titel: Dämonenfeuer

Autor: Michael Laimo

Verlag: Otherworld

Genre: Horror – Thriller

Seiten: 272

ISBN: 978 – 3 – 8000 – 9519 – 3

Eine alte verlassene Kriche in New York. Sie soll abgeissen werden, doch tief unter ihr liegen Reliquien, die niemals wieder ans Licht gebracht werden sollten. Ein Kelch und ein Rosenkranz gut verwährt in einer Kiste im Fundament. Zusammen halten sie sich selbst neutral, doch diese Neutralität wird gestört als Bauarbeiter die Kiste nahezu freilegen und der Obdachlose Jyro sie schließlich öffnet. Während der Jyro von dem Rosenkranz angezogen wird und mit seiner Gruppe Obdachlose den göttlichen Auftrag erhalt „den ohne Sünde“ zu finden, werden die Bauarbeiter von dem Kelch angezogen und helfen, die Apokalypse vorzubereiten. Am anderen Ende von New York hat der ehemalige Gemeindevorstand der Kirche Pater Pilazzo geheimnisvolle Visionen und ebenfalls einen göttlichen Auftrag. Ob die Apokalypse wirklich verhindert werden kann?

Das Buch hat mich wirklich hin und her gerissen. Thriller nun das kann man sehen wie man will, aber was die Kategorie Horror angeht, ist es absolut klasse gemacht und sicherlich nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Es wird perfekt mit der Angst der Menschen vor einer Apokalypse gespielt, allerdings muss man sagen, dass die Herangehens weise extrem gewagt ist. Es ist schwierig das näher auszuführen ohne zuviel zu spoilern aber ein recht gläubiger Mensch sollte dieses Buch definitiv nicht lesen, denn ich würde sagen, dass viele Dinge einem gläubigen Christen extrem sauer aufstossen würden und zu gewagt sind. Ich selbst bin nicht der gläubigste Mensch, aber selbst mir waren einige Teile wirklich zu heftig angreifend. Der Schreibstil ist auf jeden Fall fesselnd aber man muss in der Richtung Stimmung sein für dieses Buch. Ich habe erst zweimal angefangen und wieder weggelegt, weil es grad nicht meinen Nerv getroffen hatte. Der drite Anlauf lief dafür sehr gut und ich konnte mich darauf einlassen und nach ein paar Stunden, war das Buch auch durchgelesen. Wenn man einmal drin ist, kann man es auch ganz schlecht wieder zur Seite legen. Der Anfang ist allerdings etwas haarig, denn bis man wirklich in der Handlung drin ist vergeht einige Zeit und man muss sich erst einmal sortieren, da es sehr verwirrend ist, aber das hat sich nach 30 bis 40 Seiten zum Glück dann und man kann sich nach aller Herzenslust schocken lassen. Das Ende ist zwar auf eine Fortsetzung ausgelegt, leider ist aber keine in Aussicht und wird wohl auch keine mehr herauskommen, dann obwohl das Buch erst 2010 erschienen ist, wurde es leider schon wieder aus dem Verlagsprogramm genommen und wird nicht mehr verlegt. Von mir bekommt es trotzdem

3 von 5 Punkten.

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