D.J. MacHale – Pendragon – Der Händler des Todes

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Titel: Der Händler des Todes

Autor: D.J. MacHale

Reihe: Pendragon

Verlag: Ueberreuter

Seiten: 396

Genre: Jugendbuch

Bobby Pendragon ist ein ganz normaler Junge in einer Vorstadt New Yorks… dachte er zumindest bis zu dem Tag, als sein Onkel Press um eindringlich um einen Gefallen bittet. Als Bobby, der alsbald nur noch Pendragon heißen sollte, mit ihm mitgeht und ihm helfen will, findet er sich bald in einer für ihn vollkommen absurden Situation wieder. Sein Onkel ist ein Reisender und auch Pendragon hat diese Gabe. Die Gabe durch Raum und Zeit zu reisen. Doch diese Gabe ist auch eine Pflicht, denn die Reisenden sollen helfen in den Territorien, in die sie reisen, die Dinge zum Guten zu wenden. Pendragon findet sich mit seinem Onkel in Denduron wieder. Dieses Territorium ist eine Welt auf dem Stand des Mittelalters und die Lage ist kurz vor dem eskalieren. Die Milago werden von von den Bedoowan ausgebeutet und leben ein Leben in Armut, eigentlich sind sie Sklaven. Doch sie werden immer wütender. Sie wollen sich gegen die Unterdrücker wehren. Nachdem Press gefangen genommen wird, ist es Pendragons Aufgabe diesen alles vernichtenden Krieg zu verhindern und die Völker zu versöhnen. Zum Glück erhält er Unterstützung von Orsa und Loor. Doch können sie gegen den über jahrhunderte angestauten Hass ankommen?

Ich war hin und weg von dem Buch. Obwohl es eigentlich ein Lesealter von 12-15 hat, kann es einen Erwachsenen genauso in seinen Bann ziehen und begeistern. Ich habe es in Rekordzeit verschlungen und konnte mich einfach überhaupt nicht davon trennen. Der Schreibstil ist jugendgerecht, einfach verständlich, aber auch absolut spannend und mitreißend.  Die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und man kann sich leicht in sie einfühlen und schnell leidet man mit dem Protagonisten. Die Mischung aus Sci-Fi und Phantasy gefällt mir persönlich auch sehr gut, denn sie ist sehr ausgewogen und auch nicht absolut übertrieben und unrealistisch, denn obwohl vieles nicht real ist, so bleiben die Situationen auf einem gewissen Level an der Realität. Es gibt keine unfehlbaren Protagonisten, keine Superhelden, die eine Armee alleine zerlegen oder solche Dinge, sondern jeder Charakter hat seine Stärken und Schwächen und auch die Situationen drehen sich mal zu Gunsten der Guten, mal zu Gunsten der Bösen. Auch die Aufmachung finde ich sehr interessant, denn eigentlich wird die ganze Handlung durch Schriftstücke wiedergegeben, welche der Protagonist an seine Freunde in der „normalen“ Welt mittels eines Rings sendet, aber dennoch ist es so geschrieben, als wäre man in den Situationen dabei. Das Buch schreit definitiv danach, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde, zumindest die nächsten 3 Bände gibt es noch auf deutsch und die anderen 6 werden es mir sicherlich wert sein, dass ich sie mir auf englisch kaufe. Von mir gibts für dieses tolle Buch klare

5 von 5 Punkten.

 

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