Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind

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Titel: Gut gegen Nordwind

Autor: Daniel Glattauer

Verlag: Goldmann

Genre: Liebesroman

Seiten: 223

ISBN: 978 – 3 – 442 – 47801 – 9

Emmi will eigentlich nur das Abo einer Zeitschrift kündigen, doch wegen eines Tippfehlers in der Emailadresse kommt sie bei Leo raus. Schnell entwickelt sich diese Zufallsbekanntschaft zu einer eine Bekanntschaft, welche zu einem Tanz auf dem Vulkan von anonymem Liebesgeplänkel, Verbundheit und den Problemen aus ihren „echten“ Leben wird.

Das Buch war leider nicht so mein Fall, obwohl es mir von mehreren Seiten empfohlen wurde. Die Gestaltung des Cover fand ich zwar relativ nichts sagend, aber zumindest optisch sehr hübsch gemacht. Was die beiden Protagonisten angeht muss ich sagen, ich wurde mit ihnen nicht warm. Zum einen haben sie 2 Erwachsene echt schlimmer benommen als jeder Teenager und unvernünftiger obendrein, zum anderen waren sie mir zu wechselhaft in ihren Launen, angreifend und verletzend. Die Aufmachung als E-Mailverkehr fand ich an sich wirklich in Ordnung, allerdings haben mich die Zeitangaben irgendwie genervt, weil statt Datum und Uhrzeit immer nur da stand, „Am nächsten Tag“, „17 Minuten später“ oder „4 Tage später“. Man konnte das zeitlich irgendwann so schlecht einordnen, wo man sich zeitlich grad befand, was mich gestört hat. Der Schreibstil an sich war gut, allerdings sehr wechselhaft. Mal haben die Protagonisten auf hohem Niveau geführt mit einigem an Fremdwörtern, welche auch nicht alltäglich unbedingt waren, mal war das Sprachniveau eher niedrig, so dass ich mich bisweilen gefragt habe, ob es überhaupt noch die gleichen sind. Die Geschichtsentwicklung an sich finde ich auch eher schwierig. So wie es losging muss ich ehrlich sagen, dass ich das Gespräch so wie es gestartet hat nie aufgenommen hätte und ganz sicher nicht fortgeführt hätte. Für mich ist die Geschichte eher eine unvernünftige Teenieliebschaft auf hohem Niveau als eine Geschichte unter Erwachsenen. Dennoch habe ich in dem Buch ein ganz tolles Zitat gefunden:

„Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen nur mit dem Kopf“

Dafür und ein paar andere wirklich tolle Zitate, welche sehr gerne viel mehr hätten sein dürfen, bekommt das Buch dann doch noch

2 von 5 Punkten von mir.

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