Peter Lerangis – Adams letzte Chance

Titel: Rewind – Adams letzte Chance

Autor: Peter Lerangis

Verlag: Carlsen

Genre: Jugendbuch

Seiten: 155

ISBN: 3-551-35186-4

Als Adam 10 ist passiert ein tragischer Unfall. Er ist mit seinen Freunden Lianna und Egdar auf dem See Eishockey spielen, als Adam und Edgar einbrechen. Während Adam überlebt, ertrinkt Edgar. 4 Jahre später hat Adam den Tod seines besten Freundes immer noch nicht überwunden, als er beim spielen im Wald einen Rucksack mit einer Kamera findet. Für alle anderen scheint die Kamera kaputt zu sein, doch wenn Adam hindurchsieht, sieht er die Geschehnisse von vor 4 Jahren. Als er herausfindet, dass er den Lauf der Dinge ändern kann, ist er ganz besessen davon zu versuchen Edgars Tod zu verhindern, während Lianna alles versucht, um ihn daran zu hindern. Wird es ihm gelingen die Vergangenheit soweit zu beeinflußen oder gibt er sich nur einer verzweifelten Hoffnung hin?

Das Buch ist zwar ein Jugendbuch war aber absolut spannend geschrieben und ich habe mich auch sehr davon fesseln lassen, leider war es nur viel zu schnell zu Ende. Obwohl es von grundauf eine sehr schwierige Thematik ist, wird sie doch nur am Rande angesprochen und macht das Buch auch für Jugendliche zwar zu etwas, worüber es sich lohnt nachzudenken und kritisch zu befassen, aber auch zu einem sehr unterhaltsamen Roman, der sie ganz in ihren Bann ziehen kann. Da auch trotz der beschränkten Seitenzahl viele, aber nicht zu viele , überraschende Wendungen eingebaut wurden wir das Buch nicht langweilig und es geht ganz anders aus als es erwarten lässt. Den Protagonisten fehlt leider ein gewisser Tiefgang und man steht ihnen eher als Beobachter gegenüber als wirklich als Teil der Gruppe, aber dies ist teilweise auch gewollt, daher finde ich es unterm Strich nicht weiter schlimm. Die Gestaltungen des Buches ist auch sehr kreativ, da es immer wieder schwarze Seiten gibt, die von unbekannten Dritten, den Watchers, geprägt sind, welche eigentlich im Hintergrund viele der Strippen ziehen, was man aber auch erst im Verlauf des Buches so richtig herausfindet. Ich würde es auf jedem Fall Kindern und Jugendlichen so im Alter von 10-15 Jahren empfehlen zu lesen und vergebe darum

3,5 von 5 Punkten.

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