Peter Lerangis – Zwischen den Fronten

Titel: Zwischen den Fronten

Reihe: Watchers

Autor: Peter Lerangis

Verlag: Carlsen

Genre: Jugendbuch

Seiten: 155

ISBN: 3-551-35227-5

Hobson’s Corner, ein kleiner beschaulicher Ort in Amerika. Eigentlich so langweilig, dass es langweiliger nicht mehr geht bis eines Tages dort ein berühmter Regisseur auftaucht, der eine Schlacht aus dem Bürgerkrieg dort verfilmen will. Jake, ein totaler Bürgerkriegsfan und bestens informiert, findet das natürlich spannend und schleicht sich an den Drehort. Doch ehe er ihn erreicht, wird er von einem Blitz getroffen und wird bewusstlos. Als er das Bewusstsein wiedererlangt, sucht er weiter nach dem Drehort und wird schließlich fündig. Er ist begeistert von der Kulisse und den Schauspielern, doch etwas stimmt an dem ganzen Szenario so überhaupt nicht. Als ihn einer der Schauspieler in die Backe schneidet und er auch noch gefangen genommen wird, fängt er immer mehr an, an daran zu zweifeln, dass es sich um ein Schauspiel handelt. Kann es sein, dass er wirklich in die Schlacht geworfen wurde? Wenn ja, wäre das fatal, denn sie ging seiner Zeit verloren und wenn er das Geschehen nicht irgendwie verändern könnte, dann würde er hier sterben.

Das Buch lässt sich schnell lesen und überzeugte mit einer sehr außergewöhnlichen Aufmachung. Neben normalen Seiten, findet man immer wieder schwarze Seiten mit weisser Schrift, welche aus der Sicht der Watchers geschrieben sind, z.B. Steckbriefe, Gedankenfetzen zu der handelnden Figur und Regieanweisungen und aus deren Sinn man gesammelt am Ende des Buches jedoch nicht zwischendrin unbedingt erschließen kann. Ansonsten ist es ein typisches Jugendbuch. Die Spannung ist seiner Zielgruppe angemessen gut am Höhepunkt, die meiste Zeit jedoch eher seicht, allerdings hätte man die geschichtlichen Hintergründe, wenn man schon ein solches Thema behandelt, wesentlich besser verarbeiten können und damit auch noch etwas für die Bildung der Jugend tun können. Insgesamt ist das Buch an einigen Stellen eher verwirrend gestaltet, jedoch löst es sich am Ende befriedigend auf. Mich hat es nicht gerade umgehaut und bekommt von mir daher

2,5 von 5 Punkten.

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