Christiane Gref – Im Bann der Engel

 

 

Titel: Im Bann der Engel

Autor: Christiane Gref

Verlag: Elysion

Genre: Steampunkroman

Erscheinungsjahr: 2011

Preis: 12,90

Seiten: 210

 

Cravesbury, ein kleines Dorf, in dem seltsame Dinge vorgehen. Der Dreh- und Angelpunkt des Ortes ist die Fabrik von Mrs. Hazard. Sie produziert den Strom für den gesamten Ort und beschäftigt die meisten Ortsbewohner. Doch dies ist nur die oberflächliche Tarnung. In Laboren tief unter der Erde arbeitet eine Reihe Forscher und Ärzte an einem geheimen Projekt. Sie erschaffen künstliche Engel. Metallflügel werden implantiert, ein sogenanntes „Engelsserum“ gespritzt und aus den Schwerverbrechern, welche Mrs. Hazard von einem Gefängnisdirektor kauft, werden schaurig schöne Engel. Doch nicht etwa Engel wie wir sie uns vorstellen. Sie dienen als Lustsklaven, Auftragskiller und Aufsichtskräfte. Die Dorfbewohner wissen nichts konkretes über das Treiben in der Fabrik, doch einer Gruppierung um den Reverend des Dorfes kommt es alles eigentümlich vor. Auch die Orgien, die im Haus Hazard gefeiert werden sind ihm ein Dorn im Auge. Als er mit der seiner Gruppe beginnt die Dorfbewohner aufzuhetzen und einen Angriff auf die Fabrik durchführt, spitzt sich die Lage im Ort erheblich zu. Mrs. Hazard entführt als Gegenschlag Kinder aus einem Wasienhaus und will auch diese zu Engeln machen. Damit stößt sie jedoch auf den Protest ihrer leitenden Wissenschaftlerin Elena, welche schließlich kündigt und sich auf die Seite der Gegner stellt. An ihrer Seite: Admenatos, ein Engel, der Mrs. Hazard den Dienst verweigert und in den Elena sich verliebt hat. Ob es den beiden gelingen kann, die Dorfbewohner zu einem Sieg gegen Mrs. Hazard zu führen?

 

Das Buch war wirklich klasse und absolut fesselnd. Eine schaurig schöne Geschichte, spannend, surreal, aber doch greifbar und leider auch nicht unvorstellbar. Sehr gut gezeichnete Charaktere in einer Geschichte voller Mord, Abartigkeit, aber auch Sinnlichkeit und Verlangen. Das Buch bekommt von mir

5 von 5 Punkten.

Allerdings mit dem Zusatz, dass ich persönlich es als FSK 16 empfehlen würde, da die sexuellen Szenen sehr gut und auch detailiert geschrieben sind und Blümchensex eher keine Rolle gespielt hat.

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