Fjodor Dostojewski – Der Doppelgänger

Doppelgänger

Titel: Der Doppelgänger

Autor: Fjodor Dostojewski

Seiten: 221

Erscheinungsjahr: 1846

 

 

Petersburg, ca 1840. Jakow Petrowitsch Goljadkin ein nicht mehr ganz junger Beamter, stets diensteifrig und in eine junge Frau verliebt, wird zunehmend paranoider. Er sucht einen Arzt auf und erhält Medikamente. Doch diese nimmt er nicht. Gerade war er noch von allen geschätzt, so wird er doch nun von den Feierlichkeiten eines Familenfestes ausgeschlossen und als er sich heimlich auf die Feier schleicht mit Schimpf und Schande davon gejagt. Gerade in dieser Stunde höchster Erniedrigung passiert es: Ein Mann, der ihm wie ein Zwillingsbruder gleicht und sogar den gleichen Namen trägt taucht auf. Er macht sich an seinem Arbeitsplatz breit und intregiert und erniedrigt ihn wo er nur kann. Goljadkin ist vollkommen mit den Nerven am Ende und versucht sich gegen ihn zu wehren. Ob es ihm wohl gelingen kann und sich noch alles zum Guten wendet?

 

Dostojewski ist nicht umsonst einer meiner Lieblingsautoren. Das Buch ist herrlich geschrieben und man kann ihm gut folgen, auch wenn die Gedankengänge des Protagonisten bewusst etwas wirr gestaltet sind teilweise. Man fühlt sich in das Petersburg einer früheren Zeit hineinversetzt und fiebert mit der Figur mit, bemitleidet sie und bedauert sie. Von mir bekommt das Buch ganz klar

5 von 5 Punkten.

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